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Dormagen: Bahnübergang wird mit Signalanlage gesichert

Dormagen : Bahnübergang wird mit Signalanlage gesichert

Die Bahnübergänge in Dormagen sollen sicherer werden. Der Bahnübergang in Stürzelberg über die St.-Peter-Straße/Bahnstraße soll eine Lichtzeichenanlage und Schranken bekommen.

Bislang war der Übergang nur mit einem Andreaskreuz gesichert. Die Stadt will nun eine sogenannte Kreuzungsvereinbarung mit der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) abschließen.

Dazu gab der Hauptausschuss gestern grünes Licht. Die HGK ist Nutzerin der Industriegleise. Die Bahnstrecke besteht seit etwa 100 Jahren. Sie führt von Nievenheim Richtung Alu Norf. Das Unternehmen ist eines von mehreren so genannten Anschließern, zu denen die Schienen ins Werk abzweigen. "In erster Linie wird daher auf der Strecke Aluminium transportiert", sagt HGK-Sprecher Jan Zeese.

538 455 Euro kostet die Sanierung und Sicherung des Bahnübergangs insgesamt. Jeweils ein Drittel der Kosten übernehmen Land, Stadt und die HGK. Da es zum Anteil der Stadt noch einen weiteren Zuschuss vom Land gibt, muss die Stadt letztlich 54 000 Euro tragen. Am 14. Juli soll der Rat den entsprechenden Kooperationvertrag durchwinken, die Zustimmung gilt als sicher, 2012 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Das Industriegleis kreuzt allerdings die Straße noch an weiteren Stellen. "An einigen Stellen, etwa der Edisonstraße, ist der Übergang schon sicher, bei den älteren fangen wir jetzt an, nach und nach auch Schranken anzubringen", sagt Gottfried Koch, Vorsitzender der technischen Betriebe.

Aus seiner Sicht müssten noch die zwei Übergänge über den Zinkhüttenweg, über die B9 (wo die Bahnstraße zur St. Peter-Straße wird) und die Sachtlebenstraße mit Schranken gesichert werden. "Das hängt aber auch davon ab, wie Geld da ist, auch bei der HGK", sagt Koch.

(NGZ/rl)