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Dormagen: Bahnhofsumbau: Müllproblem an der Friedensstraße

Dormagen : Bahnhofsumbau: Müllproblem an der Friedensstraße

Der Umbau und die Neugestaltung des Bahnhofs wird von vielen Dormagenern begrüßt. Das wurde unlängst bei der Mobilen Redaktion der NGZ deutlich, bei der es um dieses Thema ging. Allerdings auch, dass die Baustelle und die damit verbundenen Umwege in Richtung Busbahnhof ihre Schattenseiten haben. Dazu gehört nicht nur die etwas längere Gehzeit, die manchmal dazu führt, dass Busnutzer den Anschluss verpassen. Ein gravierendes Problem ist die Verschmutzung.

Anwohner der Friedensstraße sind immer wieder wütend und entsetzt, wenn sie in diesen Tagen die Hecken, Sträucher und Grünflächen vor ihren Häusern betrachten. Denn dort sammelt sich erheblich mehr Unrat an, seit die Friedensstraße quasi zur "Haupteinfallschneise" für die Bus- und Bahnnutzer geworden ist. Zigarettenschachteln, leere Dosen und Getränkepäckchen aus Plastik, Chipstüten, Verpackungen von Schokoriegeln, Papier und anderer Müll sammelt sich in rauen Mengen an, wie eine Stichprobe unserer Zeitung in der vergangenen Woche ans Licht brachte. "Das mit dem Dreck auf unserer Straße ist schlimm geworden", urteilte auch eine Anwohnerin im Gespräch mit der NGZ.

Gestern Vormittag sah es nicht ganz so unsauber aus wie in der vergangenen Woche – möglicherweise ein Erfolg der Reinigungskräfte, die die Stadt zweimal in der Woche durch die Friedensstraße schickt. "Seit die Baustelle am Bahnhof eingerichtet wurde, haben wir die Friedensstraße verstärkt in die Reinigung des Bahnhofsumfelds einbezogen", berichtete Stadtsprecher Harald Schlimgen auf Anfrage. "Wir tun, was wir können. Aber die wirksamste Verbesserung würden wir erreichen, wenn sich in den Köpfen der Müllverursacher etwas verändern würde."

Dazu sollen nicht zuletzt die Sauberhaft-Tage und der Sauberhaft-Wettbewerb beitragen, bei denen auch das Engagement der Schulen gefragt ist. Jungen Leuten wird das Problem auf diese Weise bewusster gemacht.

(ssc)