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Dormagen: Babymarkt im Strauss-Areal

Dormagen : Babymarkt im Strauss-Areal

Dormagen Rund ein Jahr stand das Ladenlokal in bester Innenstadtlage leer: Strauss Innovation hatte als einer der größten Ankermieter die Dormagener Rathausgalerie im Herbst 2005 nach zehn Jahren verlassen.

Dormagen Rund ein Jahr stand das Ladenlokal in bester Innenstadtlage leer: Strauss Innovation hatte als einer der größten Ankermieter die Dormagener Rathausgalerie im Herbst 2005 nach zehn Jahren verlassen.

Jetzt gibt es einen Nachfolger. Die rund 1200 Quadratmeter große Fläche am Eingang der Galerie ist neu vermietet: Ende September wird dort über zwei Etagen der Babymarkt "Baby Walz" eröffnen.

Das bestätigte am Dienstag Galerie-Manager Michael Jansen auf Anfrage der NGZ.

Seit dieser Zeit hatte das Autohaus Teichmann dort einen Teil seiner Modelle ausgestellt, damit die Fläche nicht ganz brach liegt.

"Wir sind über diese Ansiedlung ausgesprochen glücklich", sagt Jansen.

"Das ist wie ein Sechser im Lotto, denn in dieser besonderen Lage wollten wir natürlich nicht irgendein Geschäft haben, sondern einen starken und attraktiven Mieter - und den haben wir gefunden."

Der Baby-Markt passe hervorragend in die Dormagener Innenstadt und werde ein Sortiment anbieten, das im Branchenmix der City bislang fehle.

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Auch Bürgermeister Heinz Hilgers ist zufrieden. "Durch dieses Geschäft verschwindet nicht nur eine Brachfläche in der Innenstadt", sagt er.

Der Babymarkt ergänze auch das Angebot in der City ideal und sei eine "echte Bereicherung für die Bürger". Das sieht Andrea Lemke, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Stadt Dormagen (WSD), genauso.

"Das ist ein Segment, das uns bislang fehlte und die Innenstadt ganz klar stärken wird", betont sie.

Der neue Galerie-Manager, der erst Anfang des Jahres sein Büro in dem Komplex bezogen hatte, habe "richtig gute Arbeit geleistet", lobt Lemke.

Denn gerade Babymärkte seien nicht selten auch an Standorten auf der "grünen Wiese" außerhalb der Innenstadt interessiert.

"Hier ist es gelungen, das Unternehmen von der Attraktivität unserer Innenstadt zu überzeugen und hierhin zu holen, das ist ein großer Erfolg", so Lemke.

In dem Baby-Geschäft sehe sie eine große Chance, die Dormagener City weiter als kinderfreundliche Einkaufsmeile zu etablieren. "Wir haben viele junge Familien als Kunden und können ihnen jetzt natürlich noch mehr bieten", sagt sie.

Die Neuansiedlung könne auch als Auftakt genutzt werden, weitere Projekte für mehr Kinderfreundlichkeit in der Innenstadt erneut anzugehen - beispielsweise die Betreuung von Kindern während des Einkaufs.

"An dem Thema sind wir nach wie vor dran, auch wenn die Umsetzung wegen zahlreicher Auflagen deutlich schwieriger wird, als wir ursprünglich gedacht hatten", sagt die WSD-Chefin.

Für die nicht belegte ehemalige Fläche des Modehauses Mensing neben C & A in der Rathaus-Galerie hoffe er, noch im Herbst ebenfalls eine Lösung präsentieren zu können, sagt Jansen.

"Wir gehen davon aus, noch in diesem Jahr die Vollbelegung in der Galerie zu erreichen", erklärt der Center-Manager.

Gespräche liefen, konkrete Namen könne er jedoch noch nicht nennen. Auf seiner Wunschliste stehen ein Geschäft für junge Herrenbekleidung und ein Schuhladen.

(NGZ)