Dormagen: Autorin veröffentlicht fünften Zons-Krimi

Dormagen: Autorin veröffentlicht fünften Zons-Krimi

Die Zonserin Catherine Shepherd setzt die spannende Geschichte mit "Tiefschwarze Melodie" fort.

Aus dem Arbeitstitel "Melodie des Tötens" wurde inzwischen "Tiefschwarze Melodie", aber an der Ursprungs-Idee einer unheilbringenden Klangfolge, die zu einer Mord-Serie führt, hat sich nichts geändert: Seit gestern ist der fünfte Zons-Krimi von Catherine Shepherd auf amazon als ebook zu erwerben.

"Spätestens am 1. Juni wird der Thriller als Taschenbuch im Dormagener Buchhandel erhältlich sein", erklärt die Zonserin, die Anfang des Jahres begonnen hatte, die "Tiefschwarze Melodie" zu schreiben - unter "erschwerten Bedingungen", wie sie lachend auf ihren 21 Monate alten Sohn hinweist, der sie immer wieder abgelenkt habe.

Im fünften Teil der Krimi-Reihe, auf deren Titelbild erneut die Zonser Silhouette zu sehen ist, verwebt Catherine Shepherd wieder die beiden Zeitebenen von Ende des 15. Jahrhunderts mit der Gegenwart. Nach vier sehr erfolgreichen Krimis - "Der Puzzlemörder von Zons", "Der Sichelmörder von Zons", "Kalter Zwilling" und "Auf den Flügeln der Angst" - dreht sich die Handlung im fünften Zons-Krimi auch wieder um Bastian Mühlenberg von der Stadtwache, der Ende des 15. Jahrhunderts in Zons mehrere Rätsel um Tote lösen muss.

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Um die tatsächlich existierende Person des Zollschreibers Heinrich Heckhoven aus Zons hat sich die Autorin eine Geschichte um dessen erfundenen Sohn Jakob ausgedacht, der mit seiner weiblichen Seite so gar nicht den Ansprüchen seines Vaters gerecht wird. Als Jakob in die Stadtwache eintritt, lernt Bastian Mühlenberg ihn schätzen, da er sich für andere einsetzt. Dann wird eine tote Novizin mit einer Rose entdeckt, und Bastian ahnt noch nicht, dass weitere Leichen mit Blumensymbolen folgen werden. In der Gegenwart geht es ebenfalls um eine Mordserie, bei der ein mittelalterliches Noten-Fragment eine Rolle spielt.

Für Samstag, 13. Juni, hat Catherine Shepherd bereits eine Lesung mit der Mayerschen Buchhandlung vereinbart: Ab 17 Uhr liest sie dort aus ihrem neuesten Werk. Dem soll als nächstes ein Nicht-Zons-Thriller, "Die Baby-Fängerin", folgen. "Das wird eine neue Reihe über eine Ermittlerin aus Berlin, die mit besonders schwierigen Fällen zu kämpfen hat", erzählt sie. Doch auch einen sechsten Band ihrer Zons-Krimis schließt Catherine Shepherd nicht aus, im Gegenteil: "So lange die Leser Spaß an den Geschichten haben, werde ich mir gern weitere ausdenken."

(cw-)
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