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Aussteller und Besucher vom Weihnachtsmarkt in Stürzelberg begeistert

Weihnachtsmarkt in Stürzelberg : Aussteller und Besucher sind begeistert vom Weihnachtsmarkt

Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt. Der Blick von Organisatorin Agnes Meuther geht bereits zur 17. Auflage im November 2019: „Wir haben wieder viele Anfragen erhalten, aber so langsam haben wir unsere Kapazitäten erreicht", erklärte sie lachend.

„Ich werde wohl eine Warteliste beginnen.“

Der zweitägige Markt am Freitag und Samstag war wieder ein voller Erfolg, wie sie begeistert resümiert. „Wenn man bedenkt, dass zu Beginn niemand so recht an meine Idee eines Stürzelberger Weihnachtsmarktes glauben wollte und wir ganz klein als Basar in einem Zelt angefangen haben, ist die Entwicklung hervorragend.“ An 29 weihnachtlich geschmückten Häuschen boten Stürzelberger oder Mitglieder von Stürzelberger Vereinen ihre Waren an. Und die Auswahl konnte sich wieder einmal sehen lassen: Von selbst gestrickten Socken und Mützen über Adventsgestecke, Kerzen, kleinen Geschenken und Modeschmuck bis hin zu filigranen Holzarbeiten blieb kein Wunsch offen. Wiederholungstäter waren Marianne Ladermann und ihr Mann, die Jahr für Jahr nach Karneval beginnen, Schwippbögen und andere Deko-Elemente aus Holz zu fertigen. „Ich lege die Schablonen an, dann sägt mein Mann das Holz und meine 88-jährige Mutter hat viel Freude daran, die Arbeiten zu verzieren“, berichtete sie. „Das ist unser Hobby, unser Ausgleich vom Beruf.“ Für sie ist es selbstverständlich, sich an dem gemütlichen Markt zu beteiligen. „Schließlich bin ich ein echtes Stürzelberger Mädchen, ich war eine Hausgeburt – mit dem Hintern voran“, wie sie lachend erzählte. „Der Weihnachtsmarkt ist einfach perfekt, was die Größe und die Stimmung angeht. Hier trifft man viele Nachbarn, Bekannte und Freunde.“

Zahlreiche Stände boten deftige und süße Leckereien, Glühwein durfte auch nicht fehlen. Herzstück war aber die Tombola. „Ohne sie könnten wir den Markt gar nicht finanzieren“, sagte Agnes Meuter. 2250 Lose werden Jahr für Jahr verkauft. Wären es deutlich weniger, stünde die nächste Auflage auf wackligen Beinen. „Wichtig ist, dass wir die Fixkosten decken können. Allein 1200 Euro brauchen wir für den Strom. Alles, was übrig bleibt, haben wir als Reserve. Davon können wir dann beispielsweise einen Puppenspieler oder einen Zauberer engagieren,“ berichtet sie.