Prozessauftakt in Düsseldorf Dormagener soll eine Frau über Wochen im Hotel misshandelt haben

Dormagen · Ein 29-jähriger Dormagener soll eine Dortmunderin über Wochen in einem Hotel eingesperrt und misshandelt haben. Eine Aussetzung des Haftbefehls wurde abgelehnt.

 Der Angeklagte mit seiner Verteidigerin Lena Retschkemann.

Der Angeklagte mit seiner Verteidigerin Lena Retschkemann.

Foto: Marc Pesch

Am Landgericht Düsseldorf hat der Prozess um ein wochenlanges Martyrium einer 43 Jahre alten Frau in einem Dormagener Hotel begonnen. Die Dortmunderin hatte bei Facebook einen gebürtigen Neusser kennengelernt. Dieser hatte sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft nach dem ersten Treffen in einer Monteurswohnung in Worringen dann in einem Hotel in Dormagen eingesperrt und über Wochen misshandelt und missbraucht. Für den nächsten Verhandlungstag kündigte der 29-Jährige eine Aussage zum Lebenslauf und auch zu den Tatvorwürfen an. Er wurde im Rollstuhl in den Verhandlungssaal geschoben.