Dormagen: Arlanxeo baut Produktion für Chloropren-Kautschuke aus

Dormagen : Arlanxeo baut Produktion für Chloropren-Kautschuke aus

Die weltweit starke Nachfrage nach Chloropren-Kautschuken, die sich nach Einschätzung von Arlanxeo-Geschäftsführer Stefan Rittmann auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird, wirkt sich auch auf Dormagen aus. Im hiesigen Chempark baut Arlanxeo seine Produktion aus und erweitert die Kapazitäten zur Herstellung der Kautschuke auf bis zu 70.000 Tonnen im Jahr. Die sollen dem Markt bereit im ersten Quartal 2019 zur Verfügung stehen, teilt das Unternehmen mit.

Die Kapazitätserweiterung soll nämlich im zweiten Quartal dieses Jahres, also zwischen April und Juni, in Angriff genommen werden. Dabei wird eine Produktionslinie erneuert und mit neuen Reaktoren ausgestattet. Die genaue Summe der Investition nennt Arlanxeo nicht; das Unternehmen spricht aber von einem Betrag im höheren einstelligen Millionenbereich.

Der Bedarf an Chloropren-Kautschuken wächst nach Arlanxeo-Angaben jährlich um etwa vier Prozent, besonders in Asien. Produkte mit speziellen Eigenschaften seien weltweit besonders stark nachgefragt. "Zudem ist die Erweiterung ein klares Bekenntnis zu unserem größten deutschen Standort Dormagen, von dem aus wir die globale Nachfrage bedienen", betont Geschäftsführer Rittmann.

Arlanxeo produziert und vertreibt seine Chloropren-Kautschuke unter den Marken Baypren und Baypren ALX. Sie werden zur Herstellung von Kabelummantelungen, Riemen, Transportbändern sowie Taucheranzügen, aber auch für Klebstoffanwendungen, eingesetzt und zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch hohe Witterungs-, UV- und Ölbeständigkeit aus.

(ssc)