Ampeln an A 57-Auffahrten bei Dormagen gehen erst in ein paar Wochen in Betrieb

Autobahn 57 bei Dormagen : Ampeln an den A 57-Auffahrten gehen noch nicht in Betrieb

Die neue Zufluss-Anlage mit Ampel an den beiden Dormagener Auffahrten auf die A 57 wird erst in einigen Wochen in Betrieb genommen.

Eigentlich sollten sie im ersten Quartal 2018 leuchten, jetzt werden die Ampeln frühestens im Herbst eingeschaltet. Sie sollen den Zufluss der Fahrzeuge auf die Autobahn 57 an den Auffahrten Dormagen in beide Richtungen regeln, um die Anzahl der Staus auf der A 57 erheblich um 20 bis 25 Prozent zu verringern und auch das Unfallrisiko zu minimieren.

Doch bis es so weit ist, muss erst ein Gutachter den Verkehr beobachten, wie Volker Gronau aus der Verkehrsredaktion der Verkehrszentrale von Straßen.NRW in Leverkusen erklärt: „Und dafür braucht er realistische Bedingungen, daher sind die Sommerferien eher nicht dazu geeignet.“ Da er von zwei bis drei Wochen Begutachtung und anschließender Einrichtezeit ausgeht, wird sich die Inbetriebnahme der Anlage noch etwas hinziehen. Einen genauen Termin könne er noch nicht nennen. „Ich hoffe aber, dass wir noch in diesem Jahr an den Start gehen“, sagt Gronau. Im Gegensatz zu den beiden Dormagener Auffahrten brauchte die Zuflussanlage an der Auffahrt Worringen in Fahrtrichtung Neuss kein Gutachten, sondern konnte am 4. Juli freigegeben werden. Seit Ende August 2017 sind die Ampeln kurz vor dem Beginn des Beschleunigungsstreifens angebracht. Mit der 120.000 Euro teuren „Zufahrtregelungsanlage“ möchte der Landesbetrieb Straßen.NRW pro Ampelphase ein bis zwei Autos auf die Autobahn lassen, wo bisher zehn bis 14 Autos auf einmal aufgefahren sind. „Das summiert sich durch Platzmachen und Bremsen der Autofahrer, die bereits auf der A 57 sind, dann schnell zu einem Stau, der sich nach hinten fortsetzt“, so Gronau.