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Dormagen: Am Ziel der Schützenträume

Dormagen : Am Ziel der Schützenträume

STÜRZELBERG (omo) Als Dietmar Schmitz von General Adi Gassan und Pfarrer Klaus Koltermann das schwere Königssilber verliehen bekam, brandete Beifall im Stürzelberger Schützenzelt auf.

STÜRZELBERG (omo) Als Dietmar Schmitz von General Adi Gassan und Pfarrer Klaus Koltermann das schwere Königssilber verliehen bekam, brandete Beifall im Stürzelberger Schützenzelt auf.

Die Musikband stimmte die Melodie von "Freude, schöner Götterfunken" an, während auf den Rheinwiesen drei Böllerschüsse ertönten. Dietmar Schmitz war am Ziel seiner Schützenträume angelangt.

Der 45-Jährige, der am Kirmesmontag das spannende Königsvogelschießen gegen Holger Winter für sich entschieden und den von Ehrenbrudermeister Jakob Zell gefertigten Holzvogel von der Stange geholt hatte, schaute bei seiner Inthronisation noch etwas verlegen in die große Runde.

Er genoss die Momente des Glücks an der Seite seiner Ehefrau Elisabeth, die in ein weißes Kleid gehüllt war, sichtlich. Beide winkten den Schützen zu und bedankten sich für die zumeist stehend dargebrachten Ovationen. Neben dem neuen Königspaar machten Manfred Falk und Liljana Trampert einen gerührten, aber auch traurigen Eindruck. Für sie war gerade ein ereignisreiches und glückliches Königsjahr zu Ende gegangen.

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Brudermeister Wilfried Bordelius erwähnte noch einmal einige Höhepunkte der abgelaufenen zwölf Monate. Er erinnerte an das jüngste Bundesköniginnenfest im niederländischen Kerkrade. "Obwohl ihr in Hilden wohnt, wart ihr in Stürzelberg präsent. Es hat Spaß gemacht, die vielen Termine mit Euch wahrzunehmen", dankte der Schützenchef einem "engagierten Paar, das sich für den schönen Heimatort Stürzelberg eingesetzt hat".

Vor der Krönung hatten Bordelius und Regimentschef Adi Gassan die vier Pfänderschützen ausgezeichnet: Hubert Weber (Kopf), Klaus Dickmanns (linker Flügel), Jürgen Dziatzko (rechter Flügel) und Torsten Remmer (Schweif). Den Titel der Bürgerkönigin sicherte sich die Stürzelbergerin Gabriele Gurgel.

Mit der Krönungsfeier und der anschließenden Ballnacht endete das Schützenfest im Rheinort. "Ich bin sehr froh, dass alles harmonisch und ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist", sagte Bordelius. Auch in finanzieller Hinsicht dürften die Verantwortlichen zufrieden sein. Zwar wird das Schützenfest nicht zuletzt wegen der immens hohen Musikkosten das erwartete Zuschussgeschäft bleiben. Dennoch dürfte Kassierer Frank Hahn im Kassenbericht ein Einnahmeplus verzeichnen können. Immerhin tummelten sich nach dem sehenswerten Fackelzug am Samstag 950 zahlende Gäste im Festzelt. Zudem verfolgten zahlreiche Schaulustige die Schießveranstaltungen am Hochstand, wo die Aloysius-Bruderschaft selbst für den Getränkeausschank verantwortlich zeichnet.

Voll des Lobes waren Stürzelberger und Gäste über das örtliche Bundestambourcorps. Die gut gelaunten Männer mit Major Willi Berners an der Spitze leisteten an den fünf Festtagen ganze Arbeit.

(NGZ)