Dormagen: Allianz sucht Ideen für schönere Stadt

Dormagen : Allianz sucht Ideen für schönere Stadt

Die "Lokale Allianz" startet ihre Gemeinschaftsinitiative "Dormagen unternimmt was" zur Verschönerung der Stadtteile. Bürger können ihre Projekte bis 24. Februar vorschlagen, die Lokale Allianz stellt Kontakte zu Unternehmen her.

Dormagen soll ein Ort sein, in dem sich Bewohner und Besucher wohlfühlen. "Dazu wollen wir die Dormagener dabei unterstützen, ihre Stadtteile noch weiter zu verschönern", erklärte Klemens Diekmann, Sprecher der "Lokalen Allianz Dormagen", bei der Vorstellung des neuen Projektes "Dormagen unternimmt was" beim Neujahrsempfang der Stadt vor drei Wochen. Denn viele Vereine und engagierte Bürger würden sich bereits für die Verschönerung einsetzen. Oft fehle es ihnen allerdings an technischem Gerät, dem notwendigen Material oder fachlicher Unterstützung, um eine gute Idee zu verwirklichen. Dort will die Lokale Allianz als Bündnis für den Wohn- und Wirtschaftsstandort helfen: Vom 1. bis 9. Juli soll eine große Gemeinschaftsaktion von Bürgern und Unternehmen über die Bühne gehen.

"Wir möchten damit das lebendige Miteinander zwischen den Vereinen und vielen ortsansässigen Betrieben stärken und unsere Stadt mit vereinten Kräften noch lebens- und liebenswerter machen", fasst Diekmann zusammen. Das Ziel lautet: "Wo es fleißige Hände gibt, sollen auch heimische Unternehmen für den guten Zweck mit anpacken."

Nun geht die Aktion in die konkrete Planungsphase. "Wir suchen Macher, die ein Vorhaben für ihren Stadtteil haben und für dessen Umsetzung auch die organisatorische Verantwortung übernehmen wollen", erläutert Diekmann, der verspricht: Wenn dabei Arbeiten erforderlich sind, die von den Bürgern nicht geleistet werden können, oder Unternehmen mit einem überschaubaren Geldbetrag helfen können, wird sich die Lokale Allianz um diese Unterstützung bemühen.

Zwei Voraussetzungen müssen alle Projekte, die bis zum 24. Februar bei der Stadt oder der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Dormagen vorgeschlagen werden können (siehe Info-Box), erfüllen: Dass sie dem Allgemeinwohl dienen und von bleibendem Nutzen für die Stadtteile sind. "Dies können Ortsverschönerungen in Form von Beeten oder Sitzbänken, zusätzliche Spielgeräte für Kinder oder die Schaffung neuer Treffpunkte sein", so Diekmann.

Als Dankeschön werden alle Beteiligten am Samstag, 30. September, zu einer Abschlussparty auf dem Rathausplatz eingeladen. Diese Feier wird im Rahmen des Michaelismarktes vom Chempark Dormagen unterstützt.

Wie beim Neujahrsempfang angekündigt, steht das Startprojekt für die Gemeinschaftsaktion fest: Stromkästen sollen künstlerisch bemalt und so zu Farbtupfern werden. Die Bürgerstiftung Dormagen lässt die Kästen vorher reinigen, auch die Farben werden gestellt. "Wir greifen damit die hervorragende Initiative auf, die sich in Zons und auf dem Rathausplatz bereits entwickelt hat", sagt der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Martin Voigt. Für die Aktion "Dormagener Kunstkästen" stellt die evd ihre Stromkästen zur Verfügung. Mitmachen können u.a. Kitas, Schulen, Vereine, Jugendzentren oder Senioreneinrichtungen. "Bei den Motiven wäre es erfreulich, wenn örtliche Besonderheiten berücksichtigt würden", so Voigt.

(NGZ)