Dormagen: Alleinlebende feiern bei der Awo

Dormagen: Alleinlebende feiern bei der Awo

Viele Ehrenamtler waren am Heiligen Abend im Einsatz.Bereits zum 26. Mal fand am Heiligen Abend eine Weihnachtsfeier für Alleinlebende statt.

Weihnachten gilt als das Fest der Liebe, das die Menschen am liebsten im Kreise ihrer Lieben verbringen. Doch wer weit weg von seiner Familie wohnt oder sogar gar keine Angehörigen mehr hat, fühlt sich gerade in diesen Tagen sehr einsam. Daher hat es sich die Stadt Dormagen gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden zur Tradition gemacht, ihnen ein möglichst schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Bereits zum 26. Mal fand am Heiligen Abend eine Weihnachtsfeier für Alleinlebende statt, zum ersten Mal allerdings in den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt an der Friedenstraße.

Mit 38 Voranmeldungen war der Raum gut gefüllt. Wie immer waren die Tische sehr festlich dekoriert und tat das ehrenamtliche Team um Ottmar Pieper alles, um den Gästen eine schöne Feier zu ermöglichen. Die Ehrenamtler stellten dabei ein buntes Programm auf die Beine. Neben festlichem Gesang und Weihnachtsgeschichten, die erzählt wurden, gab es für die Alleinlebenden Kuchen und ein besonderes Drei-Gänge-Menu.

Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und stattete der Feier einen Besuch ab. Dabei verzichtete er auf eine offizielle Ansprache, setzte sich zu den Gästen an die Tische und wünschte allen mit persönlichen Worten ein fröhliches Weihnachtsfest. "Damit kommt Erik Lierenfeld sehr gut an", stellte Ottmar Pieper fest.

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Viele Besucher nahmen an diesem Nachmittag zum ersten Mal an der Feier teil. Die kleine Runde bot allen Anwesenden genügend Raum, um nette Gespräche zu führen und gleichzeitig neue Leute kennenzulernen. Doch manche Gäste zählen auch zu den altbekannten Gesichtern, die gerne am Nachmittag des Heiligen Abends immer wieder kommen. So ist auch die alleinlebende Erika Berger schon zum neunten Mal dabei. "Mir gefällt die Feier immer wieder aufs Neue. Der Raum ist sehr schön dekoriert und man kann nette Gespräche führen", sagt die 78-Jährige. Ein besonderer Dank, so Pieper, gebühre allen ehrenamtlichen Helfer, ohne die solch eine Weihnachtsfeier nicht möglich wäre.

Das Diakonische Werk und der Caritasverband waren überwiegend für die Organisation und Vorbereitung der Feier zuständig. Auch das Deutsche Rote Kreuz hatte seine Unterstützung angeboten, die Mitarbeiter waren zuständig für den Fahrdienst, denn nicht für jeden ist es möglich, selbst zu fahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Der Kuchen für diesen Nachmittag wurde vom Cafe Hygge gestiftet, kleine Präsente stellten die Gärtnerei Becker und der Hit-Markt zur Verfügung.

(NGZ)
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