Afrika-Musical im Leibniz-Gymnasium Dormagen

Musical der Jahrgangsstufen 5 bis 7: Ein Hauch von Afrika wehte in der Leibniz-Aula

Die Musical-AG der Klassen 5-7 unter Leitung von Gabi Sperling erzählte mit „Kwela, kwela“ eine unterhaltsame Geschichte.

Afrika liegt irgendwo in Dormagen - zumindest war das so, als Musical-AG, Instrumental-Ensemble und Jazzcombo das Musical „Kwela, kwela“ von Andreas Schmittberger im Pädagogischen Zentrums des Leibniz-Gymnasiums aufführten.

Die Geschichte: Die Tiere in Afrika leiden unter einer großen Trockenheit, und es will und will nicht regnen. Sie beschließen nach Wasser zu graben. Tschipo, der Buschhase, hilft nicht mit, sondern spielt lieber Flöte, daher bekommt er nichts vom gefundenen Wasser ab. Aber das kostbare Nass verschwindet wieder. Geister sind schuld. Flötenkünstler Tschipo soll das Problem lösen, er bekommt Wasser in Aussicht gestellt, wenn er die Geister zähmen kann. Er kann - mit seiner Musik: Das ist ein Happy End, denn die Wasserdiebe wollen nur unterhalten werden. Fazit der Tiere: „Was wäre die Welt ohne Künstler?“

Was die Musical-AG der Klassen 5-7 (Leitung: Gabi Sperling) aus dieser Geschichte machte, war großartig. Schon als Lärmvogel Tebogo (Jette Juschka) mit ihrem Megaphon den Saal stürmte, horchte das Publikum auf. Nicht nur der Löwe King George (Johannes Quack), das Zebra Fred (Max Lampert) und der Buschhase Tschipo (Luisa Samusch) überzeugten mit einer tollen Gesangsleistung, sondern auch Jake (Leon Obertreis) versuchte mit einer tollen Schauspielleistung das Herz von Priscilla (Meliha Korkmaz), dem Zebra mit den schärfsten Streifen in ganz Afrika, zu erobern. Franka (Amelie Wegmann), das sensible Elefantenmädchen, das Gedichte schreibt, brachte das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus. Zunächst nur als Schatten zu sehen, nahmen die Geister (Vera Marit Fiegert, Alexia Sauer, Miriam Pielen und Jula Hoster) Gestalt an und brachten endlich die lang ersehnte Lösung: Wasser für die Tiere Afrikas.

Das Bühnenbild und die farbenfrohen Kostüme (Leitung: Susanne Rosier und Team) versetzten das Publikum in Afrika-Stimmung und hervorragende Ton- und Lichttechnik (Leitung: Thomas Essmann und Team) verliehen dem afrikanischen Märchen einen besonderen Charme. Musikensemble (Leitung: Julia Kalemba) und Jazz-Combo (Leitung: Bernhard Große-Schware) musizierten afrikanische Rhythmen und Songs mit Ohrwurmcharakter.

(NGZ)