Dormagen: Ärzte informieren über Schmerztherapie

Dormagen : Ärzte informieren über Schmerztherapie

Chronische Schmerzen können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Doch was ist Schmerz, und ab welchem Zeitpunkt gilt ein andauernder Schmerz als chronisch? Was sind die Ursachen? Welche Therapien gibt es? Und welche Möglichkeiten bietet die multimodale Schmerztherapie im Kreiskrankenhaus Dormagen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es am bundesweiten "Aktionstag gegen den Schmerz". Der findet lokal am Dienstag, 5. Juni, an der Rhein-Kreis-Neuss-Klinik in Hackenbroich statt.

So ist Dr. Alexandra Knille, als Leitende Oberärztin Expertin für das Thema Schmerztherapie, von 11 bis 12 Uhr unter der Experten-Hotline (0800 - 1818120) telefonisch zu erreichen. Darüber hinaus wird sie um 15 Uhr im Schulungsraum im Untergeschoss des Krankenhauses zum Thema "Schmerz - Eine Herausforderung" sprechen. Eine Herausforderung natürlich besonders für den betroffenen Patienten, unter Umständen aber auch für seine Angehörigen und auf jeden Fall für die Behandler. Im Krankenhaus Dormagen arbeiten daher Ärzte und Therapeuten unterschiedlicher Fachdisziplinen in enger Absprache gemeinsam an der Genesung des Patienten.

Ganz konkret und beispielhaft wird es im Anschluss an den ersten Vortrag, wenn Sadri Demukaj, Leitender Oberarzt der Wirbelsäulenchirurgie, ab 16 Uhr ein noch recht junges, aber inzwischen gut erprobtes Verfahren der Schmerztherapie vor:stellt die Rückenmarkstimulation SCS (Spinal Cord Stimulation), die Schmerzen durch Strom lindert. Dazu werden in einer minimalinvasiven Operation (Schlüsselloch-Chirurgie) Elektroden in der Nähe der Wirbelsäule platziert, wo sie durch kleine Impulse die Schmerzmeldung ans Gehirn verhindern sollen.

Beide Vorträge am Dienstag kommender Woche sind für Interessenten kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

(NGZ)
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