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Dormagen: Abitur – und was jetzt?

Dormagen : Abitur – und was jetzt?

Nach dem Abitur beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Für manche eine Zeit der Orientierung, andere wissen schon genau, was sie wollen. Die NGZ hat mit vier Dormagenern gesprochen, die alle einen eigenen Weg gehen.

Lange hatten Dormagens Abiturienten frei, nachdem sie sich im April aus dem Schulalltag verabschiedet hatten. Doch die "Leerlauf-Phase" hat ein Ende — neue Projekte stehen an. "Ich konnte mir nicht vorstellen, direkt zu studieren", sagt Anna Isselhard, die das kommende Jahr in New York verbringen wird. So wie die 19-Jährige denken viele Abiturienten. So verbringen einige Abiturienten ein Jahr im Ausland. Auch für ein freiwilliges, soziales Jahr entscheiden sich viele Schüler. Max Hampel hilft beispielsweise beim TSV aus. "Ich betreue dann die Sportler des Teilzeitinternats. Ich hole sie von der Schule ab und helfe ihnen bei den Hausaufgaben", erklärt Hampel.

Bemerkenswert ist die Entscheidung von Florian Deneke: Der 18-Jährige entscheidet sich für zwölf Jahre bei der Bundeswehr. Ein Bekannter, selber Oberstleutnant, hat ihn auf die Idee gebracht. "Über die Auslandseinsätze habe ich mir viele Gedanken gemacht", sagt Deneke. Am Ende hat er sich bewusst für die Ausbildung entschieden.

(NGZ)