Ab Pfingstmontag Lockerungen in Dormagen

Dormagen · Seit dem 16. Mai liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Kreis Neuss unter dem Schwellenwert von 100. Damit wird die Corona-Bundesnotbremse nun aufgehoben. Das ändert sich nun für Dormagen.

 Das Ordnungsamt der Stadt Dormagen.

Das Ordnungsamt der Stadt Dormagen.

Foto: Stadt Dormagen

Seit Pfingstmontag gilt die nächtliche Ausgangssperre nicht mehr, außerdem darf die Außengastronomie wieder öffnen. Das ändert sich in Dormagen:

Kontaktbeschränkungen: Es sind Treffen von einem Hausstand plus einer Person oder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten möglich. Kinder unter 14 zählen nicht. Vollständig Geimpfte und Genesene werden ebenfalls nicht mitgezählt. 

Einzelhandel Alle Geschäfte dürfen öffnen. Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung zählen, dürfen eine begrenzte Anzahl an Kunden mit negativem Schnelltest, ohne Terminbuchung, einlassen.

Gastronomie Der Betrieb von Außengastronomie ist mit negativem Testergebnis sowie für vollständig Geimpfte und Genesene zulässig.

Dienstleistungen Körpernahe Dienstleistungen sind unter strengen Auflagen wieder ohne Schnelltest erlaubt. Körpernahe Dienstleistungen, bei denen keine Maske getragen werden kann sind nur mit negativem Testergebnis zulässig.

Sport Kontaktloser Sport im Freien ist mit bis zu 20 Personen erlaubt. Kontaktsport im Freien in Gruppen ist analog zur Kontaktbeschränkung erlaubt.Freibäder dürfen zur Sportausübung mit negativem Testergebnis besucht werden.

Bildungseinrichtungen Die Stadtbibliothek bleibt geöffnet. Ein negatives Testergebnis ist nicht mehr erforderlich.

Freizeit Kleinere Außeneinrichtungen wie Minigolfanlagen und Kletterparks dürfen öffnen. Voraussetzung für den Besuch ist ein negatives Testergebnis. Der Tierpark im Tannenbusch bleibt weiterhin geöffnet.  

Maskenpflicht Die Maskenpflicht in der Zonser Altstadt an den Wochenenden und an den Bahnhöfen gilt weiterhin.

Geimpft/Genesen Auch von einer Corona-Erkrankung Genesene sowie Geimpfte profitieren von Ausnahmen in den Coronaschutzregeln des Bundes und des Landes. Als geimpft gelten alle Personen ab zwei Wochen nach der zweiten Impfung. Von den Ausnahmen profitieren Genesene nicht nur in den ersten sechs Monaten nach dem positiven Testergebnis. In Verbindung mit einer verabreichten Dosis einer Corona-Schutzimpfung gelten sie auch bei einer länger zurückliegenden Erkrankung bereits als Geimpft. Als Nachweis für eine überstandene Erkrankung gilt neben einem positiven PCR-Testergebnis auch ein Genesenen-Nachweis des Gesundheitsamtes. Eine solche Bescheinigung hat das Kreis-Gesundheitsamt allen mehr als 15.000 Genesenen im Rhein-Kreis zugeschickt.

(NGZ)
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