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Dormagen: 8100 "Sammys"-Badegäste im August

Dormagen : 8100 "Sammys"-Badegäste im August

Die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen veröffentlicht erste Nutzer-Zahlen des neuen Schwimmbads "Sammys" in den Sommerferien. Zum Vergleich: Im August 2016 waren es im Nievenheimer Hallenbad rund 4300.

Viele Dormagener waren neugierig auf ihr neues Stadtbad "Sammys" und besuchten es in den Sommerferien während der öffentlichen Schwimmzeiten. Das belegen die ersten Nutzer-Zahlen, die die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) gestern bekanntgegeben hat: Das "Sammys" an der Robert-Koch-Straße hat im August rund 8100 Badegäste während der allgemeinen Schwimmzeiten angelockt. "Wir freuen uns über diese sehr gute Resonanz", sagt der Geschäftsführer der SVGD, Klaus Schmitz. Zum Vergleich: Im August 2016 waren es im Nievenheimer Hallenbad rund 4300 Badegäste gewesen.

"Bei den Zahlen ist zu berücksichtigen, dass das Interesse an dem neuen Stadtbad nach der Eröffnung natürlich besonders groß war und wir die öffentlichen Schwimmzeiten in den Sommerferien auch erheblich ausgedehnt hatten", erklärt Schmitz. Das aktuelle Monatsergebnis spreche aber auf jeden Fall für eine "hervorragende Annahme des Bades" durch die Bevölkerung.

SVGD-Geschäftsführer Schmitz kann von zahlreichen zustimmenden Äußerungen der Badegäste zum neu gestalteten und erweiterten Dormagener Stadtbad berichten: "Besonders gefreut haben uns auch die vielen positiven Reaktionen der Besucher auf das Aussehen der Schwimmhalle mit den Duschen und Umkleiden."

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Da sich einige Ideen erst im Praxisbetrieb entwickeln, ist die SVGD weiterhin für Anregungen und konstruktive Kritik dankbar, die die Stadtbad-Besucher auch in ein "Lob- & Tadel-Buch" im Eingangsbereich schreiben können. Einige Verbesserungsvorschläge der Kunden wurden von der SVGD ebenfalls schon umgesetzt, wie Klaus Schmitz erwähnt: "So wurden zum Beispiel für Brillenträger zusätzliche Ablagen montiert."

Am 22. Juli war das "Sammys" in Betrieb gegangen. In den Bau investierte die SVGD als städtisches Tochterunternehmen genau 9,985 Millionen Euro. Damit blieben die Kosten um mehr als 800.000 Euro unter den zunächst prognostizierten 10,8 Millionen Euro, zudem wurde der Bau bereits im Sommer und nicht im Spätherbst fertig.

In der Diskussion um die Anzahl an Bahnen und Schwimmzeiten hatte der SVGD-Geschäftsführer bereits im Juni vor der Bad-Eröffnung darauf hingewiesen, dass "im neuen Stadtbad den Besuchern mehr öffentliche Schwimmzeiten und auch mehr Bahnenstunden als früher in den beiden Hallenbädern Dormagen und Nievenheim zusammen zur Verfügung" stünden. Er widersprach damit Behauptungen der Bürgerinitiative für den Erhalt des Nievenheimer Bades, das Bahnenangebot werde reduziert.

(NGZ)