350 Entscheider sprechen in Dormagen über das Wohnen der Zukunft.

Nachhaltigkeit in Dormagen : 350 Entscheider sprechen über Wohnen der Zukunft

Wie kann angesichts des anhaltenden Ansturms auf die Städte nachhaltig Wohnraum geschaffen werden? Was sind die größten Hürden für bezahlbaren Wohnraum? Welche Chancen bietet serielles Bauen? Und wo bleibt bei all dem die Baukultur?

Das sind zentrale Fragen, mit denen sich der 19. internationale Städtekongress der Stiftung „Lebendige Stadt“ befasst. Erwartet werden rund 350 Entscheidungsträger – darunter 80 Bürgermeister und – aus Deutschlands Städten Kommunen. Vertreten bei dieser Veranstaltung in der Vonovia-Unternehmenszentrale in Bochum am kommenden Mittwoch ist auch die Stadt Dormagen.

Zu den Referenten zählen neben Anderen Ina Scharrenbach (Bauministerin NRW), Rolf Buch (CEO Vonovia), Thomas Eiskirch (Oberbürgermeister Bochum), Barbara Ettinger-Brinckmann (Präsidentin Bundesarchitektenkammer), Martin Franz (NABU), Markus Greitemann (Beigeordneter Planen und Bauen Köln), Markus Lewe (Oberbürgermeister Münster), Franz-Georg Rips (Ehrenpräsident Deutscher Mieterbund), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister Dortmund), Carolin Wandzik (Geschäftsführung GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung), Joachim Wieland (CEO Aurelis) und Lars Wittan (Vorstand Deutsche Wohnen).

Für Dormagen ist Kerstin Belitz dabei, die Leiterin der Stabsstelle Soziale Stadt. Sie erhofft sich von dem Kongress Ideen und Impulse, die auf Dormagen heruntergebrochen und umgesetzt werden können. Möglicherweise gibt es Anregungen durch Best-Practice-Beispiele. Unter dem Titel „Was können wir lernen von...“ wird Arne Olsson von der Folkhem Produktion AB Holz-Hochhäusern in Stockholm vorstellen und Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, „volumenoptimierte Ziegelhäuser in Frankfurt-Oberrad“.

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