Dormagen: 1700 Schüler haben schulfrei wegen ausgefallener Heizung

Dormagen: 1700 Schüler haben schulfrei wegen ausgefallener Heizung

Am Schulzentrum Hackenbroich mit Leibniz-Gymnasium und Realschule mussten Schüler, Lehrer und andere Mitarbeiter frieren. Grund dafür war ein technischer Defekt an der Heizungsanlage, wie die Stadt mitteilte: Die Heizung heizte nicht mehr.

Die Heizung fiel bereits am Mittwoch aus. Am Donnerstag fand aber noch normaler Unterricht bis zur sechsten Stunde statt. "Es war schon sehr kalt", sagt Schülerin Inga (18).

Sowohl Schüler, als auch Lehrer konnten sich nur mit ihren Winterjacken und Schals gegen die Kälte in den Klassenräumen behaupten. Deshalb endete der Schultag auch bereits nach der sechsten Stunde um 13.20 Uhr.

Am Freitag fiel der Unterricht ganz aus

Anscheinend sind die Brennerdecks durchgebrannt, wie Max Laufer, Pressesprecher der Stadt Dormagen, berichtete. Sie sind das Herzstück der Heizung, denn in ihnen wird das Heizmittel verbrannt und die frei werdende Wärme mittels eines Wärmetauschers an den Heizwasserkreislauf übertragen. "Die bestellten Techniker arbeiten nun mit Hochdruck daran, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben", so die Stadt.

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Am Freitag fiel für die rund 1700 Schüler des Schulzentrums der Unterricht ganz aus. Für Kinder und Jugendliche, die dennoch erschienen, war zwar eine Notbetreuung gewährleistet. Aber die Rückfahrt nach Hause mussten Eltern selbst organisieren - es fuhren keine Schulbusse.

Mobile Heizung sollte geliefert werden

Als Übergangslösung sollte am Freitag eine mobile Heizzentrale geliefert und in Betrieb genommen, "so dass davon auszugehen ist, dass der Heizbetrieb ab Montag wieder funktioniert und damit der reguläre Unterricht stattfinden kann", verkündet das Leibniz auf der Homepage. Ob die 20 Jahre alte Heizungsanlage repariert wird oder komplett ausgetauscht werden muss, ist noch nicht bekannt.

Für einge hat der Ausfall der Heizung auch etwas Gutes: ein verlängertes Wochenende - und die Vorabi-Nachschreibe-Klausuren wurden von heute auf Montag verlegt.

(NGZ)
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