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Dormagen: 14.000 Besucher waren am Samstag in der Innenstadt

Dormagen : 14.000 Besucher waren am Samstag in der Innenstadt

Fast 14.000 Besucher besuchten am ersten Adventssamstag die Innenstadt. Und das waren immerhin gut 5000 mehr als eine Woche zuvor. So genau lässt sich das jetzt feststellen, weil seit kurzem am Historischen Rathaus (außerdem in Zons) ein sogenannter Frequenz-Messer installiert ist.

Über diesen großen Zulauf freut sich vor allem Guido Schenk, Leiter des Stadtmarketings der SVGD. Und dass das mit dem Beginn der Adventszeit und der Eröffnung des Weihnachtsmarktes zu tun hat, macht Schenk auch daran fest, dass eine Woche zuvor "nur" 9000 Besucher gezählt wurden. Dennoch sieht Schenk noch "Luft nach oben" in den kommenden Wochen vor Weihnachten.

Die sieht auch Hans-Dieter Lehnhoff vom Ring-Center. Er spricht von "hoher Frequenz" und von einem ersten Ansturm auf winterliche Kleidung. "Aber auch Schuhe waren stark nachgefragt, sowohl modische als auch Outdoorschuhe", sagt er. Auch in der Uhren- und Schmuckabteilung sei der Andrang für den ersten Adventssamstag hoch gewesen - und das, "obwohl viele ihr Weihnachtsgeld noch nicht auf dem Konto haben", so Lehnhoff. Viel zu tun hatten am vergangenen Samstag auch die Mitarbeiter der Deko-Abteilung. "Ich gehe aber auch davon aus, dass der Andrang noch stärker werden wird", sagt Hans-Dieter Lehnhoff, der auch den "schnuckeligen" Weihnachtsmarkt als Anziehungs- und Treffpunkt sieht.

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Einer Umfrage des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen Rheinland (HVNRW) zufolge, war das Kaufverhalten in der Region insgesamt noch zurückhaltend. Das wird laut Mitteilung auch darin gesehen, dass die Adventszeit dieses Jahr sehr früh beginnt, und viele noch nicht über ihr Weihnachtsgeld verfügen. "Wir sind aber zuversichtlich, dass das Weihnachtsgeschäft noch deutlich Fahrt aufnimmt", sagt HVNRW-Geschäftsführer Ralf Engel. Nach den Wetterkapriolen, so die Mitteilung des Verbandes, des zurückliegenden Jahres freuten sich besonders die Textileinzelhändler über rechtzeitig gesunkene Temperaturen und die dementsprechende Nachfrage nach winterlicher Bekleidung, wie Jacken, Hosen, Strickwaren und Accessoires. Schleppend sei noch der Verkauf von Geschenkgutscheinen, Spiel- und Parfümwaren gewesen.

(NGZ)