Hünxe: Zu teuer: Behelfsbrücke erst Ende November

Hünxe : Zu teuer: Behelfsbrücke erst Ende November

Straßen.NRW muss den Aufbau der Behelfsbrücke über den Wesel-Datteln-Kanal zwischen Hünxe und Krudenburg auf Ende November verschieben. Ursprünglich sollte die Hilfsbrücke in den Sommerferien gebaut werden.

Grund für die Verschiebung ist nun eine erhebliche Kostenüberschreitung, die das Ausschreibungsverfahren erbracht habe, so Straßen NRW. Demnach hätte die Behelfsbrücke mit über zwei Millionen Euro fast die Hälfte des Preises einer neuen Brücke gekostet. In Absprache mit dem Landesverkehrsministerium wurde das Ausschreibungsverfahren daher jetzt aufgehoben.

Straßen.NRW wird eine vorhandene Brücke aus einem Brückenlager des Bundes als Behelfsbrücke nach Hünxe schaffen und über den Kanal bauen. Dies führt zu einer deutlichen Kostenersparnis. Dieses neue Vorgehen bringt Einschränkungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer mit sich.

Auf der fertigen Behelfsbrücke wird es sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für die Radfahrer enger. Die Anzahl der Spuren für den Personen- und Lastkraftverkehr bleibt erhalten, ebenso der getrennte Rad-/Gehweg. Für den Aufbau der Brücke muss eine Sperrung der Einmündung des "Aapweges" auf die Landesstraße 1 von etwa vier Wochen in Kauf genommen werden.

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Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein rechnet damit, dass auf diese Weise der Kostenrahmen eingehalten werden kann. Danach könnte die Behelfsbrücke Ende November befahrbar sein. Der geplante Zeitraum für die Fertigstellung der neuen Kanalbrücke in 2014 bleibt unberührt. Die neue Kanalbrücke wird neben der L 1 hergestellt und anschließend in die Lage der heutigen Landesstraße 1 geschoben.

Für die Herstellung der Unterkonstruktionen und das Einschieben der neuen Kanalbrücke steht die Behelfsbrücke im Weg und muss demontiert werden. Dabei wird es in 2013/2014 wieder zu einer Sperrung der L1 für etwa sechs Monate kommen.

(RP)
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