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Dinslaken: Zeit der Wünsche für Familien

Dinslaken : Zeit der Wünsche für Familien

Mehr als 25 Vereine, Verbände und Gruppen beteiligten sich am großen Fest, das das Dinslakener Familienbündnis am Samstag in Lohberg feierte. „Spiel, Spaß und Information“, so lautete das Motto.

Zu einem großen multikulturellen Familienfest hatte das Familienbündnis am Samstag eingeladen. Zahlreiche Besucher waren der Einladung in die Freizeitanlage Lohberg gefolgt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Sabine Weiss drehte sich alles um „Spiel, Spaß und Information“.

2005 hatten sich knapp 60 Menschen zum Familienbündnis Dinslaken zusammengeschlossen. Ziel ihrer Arbeitsgruppe ist es, neue Sichtweisen und neue Projekte in Familien- und Jugendpolitik anzuregen. Um zu klären, was sich die Dinslakener Familien wünschen, gab es am Samstag eine große Wunschzettelaktion. „Damit wollen wir herausfinden, was die Dinslakener Familien besonders bewegt“, erklärte Ulrike Schuran-Grütjen vom Familienbündnis. Das Fest war der erste öffentliche Auftritt der Gruppe. „Unsere Leute haben sich umgehört und schnell haben sich jede Menge Interessenten gemeldet, die mitmachen wollten“, sagte Schuran-Grütjen weiter. Ganz bewusst hatte man sich dazu entschieden, die Veranstaltung in Lohberg stattfinden zu lassen.

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So war für das Fest eine spannende Mischung entstanden. Neben türkischen Spezialitäten und orientalischen Geschichten beim Arrahma-Kulturverein konnten die kleinen Besucher nebenan beim Miniclub der Familienbildungsstätte bunte Bilder mit farb-beklecksten Murmeln herstellen. Die Caritas hatte für eine Hüpfburg gesorgt, eine Torwand war aufgestellt. Und mit einer Menge anderer Spielsachen konnten sich die Kleinen beschäftigen. Bei der Lebenshilfe wurden Kinder zu Tieren und Fabelwesen geschminkt. Bei der Aktion „Hand drauf“ der Polizei schlossen die kleinen Besucher einen Vertrag. Sie versprachen den Beamten, sich in Zukunft in Autos immer anzuschnallen.

An den Ständen der Arbeiterwohlfahrt, der Agenda 21, dem Frauenforum und vielen anderen Organisationen bestand die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Vereine und Gruppen zu informieren, den ein oder anderen Tipp vor Ort zu erhalten und sich mit Informationsmaterial einzudecken.

Sabine Weiss betonte den Einsatz, mit dem alle Beteiligten bei der Sache waren. „Mit wie viel Energie die Menschen dabei sind, nicht nur vom Familienbündnis, das macht Mut.“ Auch sie erhofft sich durch die Wunschzettelaktion wichtige Anregungen für die kommunale Politik zu erhalten. „Das kann die Grundlage sein für die weitere Arbeit, wenn man einmal erfährt, was Familien wirklich wollen.“

(RP)