Nach WDR-Diskussion aus Hünxe Der Wolf und die biologische Vielfalt

Hünxe · Der BUND bedauert, dass es beim WDR-Stadtgespräch, das aus Hünxe gesendet wurde, fast ausschließlich um die Koexistenz des Raubtiers und der Weidetierhaltung gegangen ist. Dadurch seien andere Aspekte zu kurz gekommen.

 Nach Aussage des BUND trägt der Wolf dazu bei, die biologische Artenvielfalt zu fördern.

Nach Aussage des BUND trägt der Wolf dazu bei, die biologische Artenvielfalt zu fördern.

Foto: dpa-tmn/Klaus-Dietmar Gabbert

Enttäuscht ist Angelika Eckel Sprecherin der BUND-Kreisgruppe Wesel, von der Diskussion, die im Rahmen des WDR 5-Stadtgesprächs zum Thema „Der Wolf: Noch fremd oder schon heimisch?“ stattfand. Gesendet wurde sie am 26. Januar aus dem Schützenhaus des BSV Gartrop-Bühl in Hünxe. „Schwerpunkt des Abends war fast ausschließlich die Koexistenz von Wolf und Weidetierhaltung, insbesondere bei steigender Wolfspopulation in Deutschland“, so Eckel in einer Stellungnahme für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Zu kurz gekommen sind ihr „die ökologischen Vorteile, die die Rückkehr des Wolfes mit sich bringt“. Im Hinblick auf die Ziele, die die Weltnaturschutzkonferenz im Dezember des vergangenen Jahres in Montreal vorgegeben habe, sei dies bedauerlich.