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Wohnbau Dinslaken errichtet in Friedrichsfeld drei neue Mietshäuser

Für 6,6 Millionen Euro : Wohnbau errichtet drei neue Mietshäuser

Auf einer 3700 Quadratmeter großen Fläche des Areals der früheren Parkschule in Friedrichsfeld sollen 31 Mietwohnungen und eine Wohngruppe für behinderte Menschen entstehen. Investitionssumme: 6,6 Millionen Euro.

Die Dinslakener Wohnbau ist dem Ortsteil Friedrichsfeld eng verbunden und besitzt dort einen großen Bestand an Immobilien. „Wir sehen uns in der Verantwortung, das Quartier dort zu stärken, denn wir wollen mehr, als nur Gebäude errichten und vermieten“, sagte Wilhelm Krechter, Geschäftsführer der Wohnbau. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die Realisierung eines ambitionierten Projektes auf dem Gelände der früheren Parkschule. Das Unternehmen erwarb dort ein fast 3700 Quadratmeter großes Grundstück, auf dem 31 Mietwohnungen und eine Wohngruppe für behinderte Menschen entstehen sollen. Der Bauantrag soll kurzfristig gestellt werden. Vorgesehen ist, noch in diesem Jahr mit den Arbeiten zu beginnen, sagte Krechter. Das Wohnungsunternehmen wird rund 6,6 Millionen Euro in das Vorhaben investieren, das frei finanziert ist und nicht öffentlich gefördert wird.

Das Areal, das bebaut werden soll, befindet sich im Bereich der Straße Am Bauhof, Ecke Parkstraße. Der Grundsstückerwerb ist bereits erfolgt, berichtete Krechter. Geplant sind drei jeweils dreigeschossige Gebäudekomplexe an der Straße Am Bauhof. Auf dem Grundstück sollen möglichst viele der dort stehenden Bäume erhalten bleiben. Zwischen dem mittleren und dem rechten Wohnhaus gibt es einen eingeschossigen Verbindungsbau, in dem eine Wohngruppe heimisch werden soll, erläuterte Architekt Stefan Husmann die Planungen. Die Zuwegung zu den Häusern erfolgt über die Parkstraße. Die einzelnen Gebäude sind fußläufig zu erreichen, sie sollen nur in Ausnahmefällen mit Pkw angefahren werden. „Durchgangsverkehr ist dort nicht in unserem Interesse“, sagte Krechter. Für die Neubauten sind insgesamt 24 Pkw-Stellplätze sowie 14 Garagen vorgesehen, die überwiegend an der Parkstraße entstehen werden.

 Michael Leuthäuser (von links), Geschäftsbereichsleiter Technik, Wohnbau-Geschäftsführer Wilhelm Krechter und Architekt Stefan Husmann mit den Plänen.
Michael Leuthäuser (von links), Geschäftsbereichsleiter Technik, Wohnbau-Geschäftsführer Wilhelm Krechter und Architekt Stefan Husmann mit den Plänen. Foto: Heinz Schild
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Im ersten Bauabschnitt wird ein Haus mit neun Wohneinheiten errichtet. Die Wohnungen sind 62 und 83 Quadratmeter groß. Im zweiten Bauabschnitt entstehen die beiden anderen Häuser mit insgesamt 22 Wohneinheiten, die dortigen Wohnungen sind 55 sowie 85 Quadratmeter groß. Im Erdgeschoss sind die beiden Gebäude durch den Trakt für die Wohngruppe miteinander verbunden. In dieser Einrichtung können acht Menschen mit Handicap leben. Jeweils zwei Angehörige dieser Wohngruppe teilen sich ein gemeinschaftliches Bad, zudem gibt es dort noch einen etwa 50 Quadratmeter großen Aufenthaltsraum sowie ein Betreuerzimmer. Gegenwärtig führt die Wohnbau Gespräche mit dem Caritasverband Dinslaken-Wesel hinsichtlich einer möglichen Übernahme der Betreuung der Gruppe. Caritasdirektor Michael van Meerbeck habe signalisiert, dass der Wohlfahrtsverband die Betreuung übernehmen könnte.

Alle drei Häuser sind barrierefrei geplant, teilunterkellert und verfügen über Aufzüge. Die gesamte dort zur Verfügung stehende Wohnfläche beträgt 2485 Quadratmeter. Die einzelnen Wohnungen verfügen über Balkone. Bei der Außengestaltung der Gebäude wurden Elemente der bereits vorhandenen Bebauung aufgenommen und in eine moderne und zeitgemäße Architektursprache umgesetzt.

Der Aufsichtsrat der Wohnbau befasst sich am Donnerstag, 11. Juli, mit dem Neubauprojekt in Friedrichsfeld und muss seine Zustimmung dazu geben, was als sicher gilt. Hat dieses Gremium grünes Licht zu dem Vorhaben gegeben, soll kurzfristig bei der Stadt Voerde, mit der das Vorhaben abgestimmt worden ist, ein Bauantrag gestellt werden. Krechter ist zuversichtlich, dass der Baustart noch in diesem Jahr erfolgen kann.

Verläuft alles planmäßig, so könnte das erste Haus Ende des 2020 bezugsfertig sein. Mitte des nächsten Jahres soll mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden.

Sicher ist sich der Wohnbau-Chef, dass die Realisierung des Projektes eine Verbesserung der Struktur für Friedrichfeld darstellen und dass das Quartier mit diesem Wohnungsangebot gestärkt werden wird, da es den Bedürfnissen der Menschen entgegenkommt.