Dinslaken: Windmühlencup: Sieben Filmemacher im Finale

Dinslaken : Windmühlencup: Sieben Filmemacher im Finale

"Film ab!" heißt es am Sonntag, 26. November, um 15 Uhr im Dachstudio der Stadtbibliothek. Dann zeigt der Filmclub Dinslaken die sieben Filme, die sich in einem Vorentscheid im Oktober haben qualifizieren können. Schirmherr ist wie in den Vorjahren wieder Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger. Der Eintritt ist frei.

Im ersten Filmblock mit vier Filmen treffen aufeinander: Frank Lauter aus Schwäbisch-Hall mit seinem Film "Im Reich des Laubfroschs" (zehn Minuten). Lauter ist der erfolgreichste Teilnehmer der letzten drei Jahre: zwei erste und ein zweiter Platz waren sein Lohn. "Krawall schlagen macht doch erst nachts so richtig Spaß", so beginnt Lauters Plädoyer für den kleinen grünen Sympathieträger, der vom Aussterben bedroht ist.

Ganz anders Erwin Sprenger aus Wien. Seit 1987 ist er beim Windmühlencup dabei, insgesamt 22 Mal, davon fünf Mal im Finale. Mit "Burma - Buddha wacht überall" (19 Minuten) will er diesmal ganz vorne mit dabei sein. Sprenger nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Burma, heute Myanmar, das Land der Pagoden und Tempel, und er stellt die Burmesen als Lieblingsvolk Buddhas vor.

Die weiteren Finalteilnehmer sind: Elmar Maurus aus Kornwestheim mit dem 15-minütigen Film "Tante Anna und ein Schloß", eine Spurensuche, die ins Jahr 1940 führt. Mark Zorko und Wolf-Dieter Rochlitz aus Duisburg sind mit dem Film "Den Sieg sichern" (20 Minuten) dabei. In Kobane, in Nordsyrien zur Grenze der Türkei, wurde nach der Befreiung vom IS ein Gesundheitszentrum errichtet.

  • Dinslaken : Filmclub erinnert ans Stadtjubiläum
  • Dinslaken : Bayanspieler Geir Draugsvoll gastiert im Dachstudio
  • Duisburg : Filme gegen Fake News

Nach einer Pause geht es weiter mit "Die Enepa - Begegnung mit Indianern im Süden Venezuelas" (18 Minuten) von Doris und Cord von Restorff.

Es folgen Barbara und Bernhard Zimmermann aus Düsseldorf mit "Hallo Marie!" (16 Minuten). Ihre Reise ging an die Adria nach Kroatien auf den Spuren von Karl May. Den Abschluss bildet der Film "Stahlgitter statt Rohrmast" (20 Minuten) von Bernd Vieregge aus Ganderkesee.

Während sich die Jury mit Karin Aschenbach, Jess Geiger, Roland Donner, Thomas Termath und Axel Wolff im stillen Kämmerlein berät, entscheidet das Publikum wie in den Vorjahren über den Publikumspreis 2017, den mancher Filmemacher noch lieber mit nach Hause nehmen möchte.

(ps)
Mehr von RP ONLINE