Dinslaken: Walsum im Wandel der Zeit

Dinslaken: Walsum im Wandel der Zeit

Ansichten von früher und heutige Aufnahmen zeigt der neue Heimatkalender für das Jahr 2013. Genau 500 Exemplare sind gedruckt worden.

Ansichten von früher und heutige Aufnahmen zeigt der neue Heimatkalender für das Jahr 2013. Genau 500 Exemplare sind gedruckt worden.

"Walsum im Wandel der Zeit" lautet das Motto des Heimatkalenders für das kommende Jahr. Entstanden ist als Gemeinschaftsproduktion des Heimatvereins und der Leistungsgemeinschaft Walsum. Die Idee stammt vom Heimatvereinsvorsitzenden Helmut Schorsch, der auch die Texte beisteuerte, die Gestaltung lag im Zuständigkeitsbereich von Achim Krebs, für die Umsetzung zeichnet Thomas Paschke von der Leistungsgemeinschaft verantwortlich. Jedes Kalenderblatt zeigt eine historische Ansicht, überwiegend in Schwarz-Weiß, der eine aktuelle Farbaufnahme zugeordnet ist. Auf der Rückseite eines jeden Monatsblattes befinden sich ein erläuternder Text sowie weitere Fotos.

Die Nühlenkathe an der heutigen Kolpingstraße um 1900 ist auf dem ersten Kalenderblatt für Januar abgebildet. Die Geschichte der Straße, die 1905 den Namen Nühlenstraße erhielt und 1967 in Kolpingstraße umbenannt wurde, wird auf der Rückseite des Monatsblattes erzählt. Um den Vierlindenhof, dieses stolze bäuerliche Anwesen, das einem ganzen Stadtteil seinen Namen gab, geht es im Februar. Wie sich die Friedrich-Ebert-Straße im Laufe der Jahre verändert hat, zeigt das Monatsblatt für März. Das April-Blatt ist dem Walsumer Drehorgelspieler Hans van der Linde gewidmet — ein Mann des Schützenwesens und des karnevalistischen Brauchtums. Sein Motto: Mit Musik geht alles besser.

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Dem Gesang hat sich der Kirchenchor "Cäcilia" Sankt Josef Aldenrade-Walsum (Mai-Blatt) verschrieben, der als Männergemeinschaft im April 1010 gegründet wurde und sich dann zu einem gemischten Chor wandelte. Im Juni wird an die Heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute erinnert. Um Walsums Sparkassen und deren Entwicklung geht es auf dem Juli-Monatsblatt. Natürlich darf Vater Rhein im Kalender nicht fehlen. Das Foto für den August zeigt einen Schleppdampfer auf dem Rhein bei Walsum, aufgenommen um 1955.

Dass der Milchhändler seine Molkereiprodukte früher von einem Pferdewagen aus verkaufte, dokumentiert das Septemberblatt. 1920 führte der Rhein Hochwasser, es reichte damals bis an die Wacholderbrennerei Claus, und auch die Kaiserstraße stand unter Wasser, wie das Oktober- und das Novemberblatt blatt zeigen. Am Jahresende wird an Haus Loh um 1640 erinnert. Damaliger Besitzer war Junker Adam van Dries, von dem sich der Name Driesenbusch ableitet.

(RP/rl)
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