Volksbank-Bilanz ein Jahr nach der Fusion

Positives Fazit: „Hausaufgaben erledigt“ : Volksbank-Bilanz ein Jahr nach der Fusion

Die Volksbank Rhein-Lippe schließt das Geschäftsjahr 2018 mit 2,2 Millionen Euro Gewinn ab.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Bottermann äußert sich hochzufrieden. „Rund ein Jahr ist seit der Fusion der Volksbank Rhein-Lippe mit der ehemaligen Volksbank Dinslaken vergangen. Wir haben die Zeit genutzt und unsere damals gestellten ,Hausaufgaben’ erledigt“, lautet sein Resümee. „Wir haben die Bewährungsprobe der ,Bankenehe’ mit Bravour bestanden.“ Auch die Mitarbeiter seien im vergangenen Jahr zusammengewachsen. „Die Volksbank hat erneut einen ordentlichen Gewinn erwirtschaftet – der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 2,2 Millionen Euro. Deshalb sind wir zufrieden mit dem Jahresergebnis 2018 und zahlen eine attraktive Dividende von vier Prozent plus einen Bonus von 0,5 Prozent“, so Claus Overlöper, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhein-Lippe vor 560 Mitgliedervertretern und Gästen in der Niederrheinhalle. Die Entwicklung sei auf die „solide Ausrichtung“ des Hauses zurückzuführen.

Die Bank hat im Jahr 2018 Darlehen in Höhe von 213 Millionen Euro an ihre Verbundpartner vermittelt. Die Gesamtsumme der insgesamt betreuten Kundenkredite – aus eigenen Mitteln zuzüglich der vermittelten Darlehen – ist somit um etwa 37 Millionen Euro angestiegen und betrug Ende 2018 insgesamt 1255 Millionen Euro. Trotz der Niedrigzinsphase steigen auch die Kundeneinlagen weiter an, insgesamt auf 1664 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden 663 Millionen Euro insbesondere als Investmentanlagen bei der Union Investment, Guthaben bei der R+V-Versicherung sowie bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall angelegt.

Zum Ergebnis der Genossenschaftsbank im Jahr 2018 trug auch die Tochtergesellschaft Volksbank Immobilien Niederrhein mit 160 vermittelten Objekten mit einem Volumen von 32 Millionen Euro bei. Dirk Bottermann (Voerde), Reinhard Buchmann (Wesel-Obrighoven), Herbert Eickelkamp (Hamminkeln), Rainer Lemm (Voerde-Friedrichsfeld) und Carolin Schröer (Hamminkeln-Dingden) wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

(aha)