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Unsere Woche: Gemeinsam gegen Corona

Kommentar : Corona überwinden wir nur gemeinsam

Der Kampf gegen Corona ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur dann erfolgreich sein kann, wenn möglichst alle sich daran beteiligen und solidarisch handeln.

Da stellt sich doch ein Déjà-vu-Erlebnis ein. In den Kommunen stehen an vielen öffentlichen Plätzen geschmückte Tannenbäume, die auf die bevorstehende Adventszeit und das Weihnachtsfest einstimmen sollen. Doch die rechte Freude mag nicht aufkommen. Corona überschattet einfach alles und hat uns auch weiterhin im Würgegriff – und der wird immer fester.

Da werden natürlich sofort Erinnerungen an das vergangene Jahr wach, als die Pandemie die Weihnachtszeit und auch den Jahreswechsel überschattete. Nun sind wir ein Jahr weiter und die Corona-Lage ist noch schlimmer. Wir haben viel Zeit gehabt, unsere Erfahrungen mit Corona zu sammeln und wie man sich vor dem lebensgefährlichen Virus und seinen Mutationen schützt. Doch scheint es, als hätten wir die Zeit nicht genutzt. Die Corona-Zahlen explodieren, die Intensivstationen der Krankenhäuser füllen sich immer mehr mit an Covid erkrankten Menschen, die beatmet werden müssen. Einige von ihnen sterben. Die Impfkampagne ist nicht so verlaufen, wie es notwendig gewesen wäre, um die vierte Welle, in der wir uns gerade befinden, zu brechen. Und immer noch gibt es Menschen, die an Feiern und Party denken, die lieber auf Tuchfühlung gehen als die notwendigen Abstände einzuhalten, die sich dem Impfen hartnäckig verweigern, die die Maske unter der Nase tragen, statt über Mund und Nase. Sie alle scheinen keinen Gedanken für die Menschen übrig zu haben, die aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden können, die zu den gefährdeten Gruppen gehören und deshalb besonderen Schutz benötigen.

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Der Kampf gegen Corona ist eine Gemeinschaftsaufgabe und eine Leistung, die in Solidarität erbracht werden muss. Wenn wir das nicht beherzigen und auch nicht danach handeln, dann wird nicht nur die Adventszeit an Glanz einbüßen, dann stehen uns traurige Wochen und Monate mit weiteren massiven Einschränkungen bevor. Denken wir an das zurückliegende Weihnachtsfest des vergangenen Jahres mit den Kontaktbeschränkungen oder an Silvester. Jeder einzelne kann durch sein Verhalten dazu beitragen, damit es so nicht weitergeht.

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen 1. Advent.

Heinz Schild

Schreiben Sie mir! heinz.schild@rheinische-post.de