Unsere Woche: Dinslaken und die kommunalen Schulen Beste Voraussetzungen für Bildung schaffen

Meinung · Dinslaken investiert Millionen in die kommunalen Schulen. Das ist gut angelegtes Geld. Denn diese Bildungseinrichtungen sind nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum, wo man sich wohlfühlen und möglichst gute Voraussetzungen vorfinden sollte.

 Die neue Gesamtschule Hiesfeld entsteht - Unterricht vor Ort.

Die neue Gesamtschule Hiesfeld entsteht - Unterricht vor Ort.

Foto: Schwarze-Blanke

Dinslakens Schulen sind in einem Zustand, um den andere Kommunen die Stadt beneiden. Dass die städtischen Bildungseinrichtungen sich sehen lassen können, kommt nicht von ungefähr. Der Kommune sind Bildung und Erziehung wichtig. Seit Jahren schon investiert Dinslaken enorme Summen in die Schulen und sorgt so dafür, dass sie baulich in einem guten Zustand sind.

Natürlich kann nicht alles auf einmal gemacht werden, was nötig wäre, deshalb mussten Prioritäten gesetzt werden. Manchmal ist allerdings auch Sand im Getriebe der Verwaltung. Man denke nur an die Sporthalle der Ernst-Barlach-Gesamtschule, die nach einem Wasserschaden geschlossen und dann zu einem Totalschaden erklärt wurde. Seither vergingen Jahre, in denen die Schule ohne diese Anlage auskommen und der Sportunterricht für viele Gesamtschüler an anderen Standorten im Stadtgebiet stattfinden musste. Mittlerweile gibt es entsprechende Beschlüsse, dass die Ernst-Barlach-Gesamtschule eine neue Turnhalle bekommt, doch bis die Planungen stehen, das Bestandsgebäude abgerissen und mit den Neubauarbeiten begonnen und nach Fertigstellung in Betrieb genommen werden kann, wird noch viel Zeit vergehen.

Viel weiter ist die Kommune beim neu konzipierten Schulzentrum Hiesfeld. In dieser Woche fand die Grundsteinlegung für den Neubau des Klassentrakts der dortigen Gesamtschule statt. Die Realisierung des Schulzentrums, zu dem auch das Gymnasium Hiesfeld gehört, ist ein Millionenprojekt. Die bislang veranschlagten Kosten liegen bei 70 Millionen Euro. Ob diese Summe am Ende eingehalten wird, ist fraglich, angesichts zu erwartender Preissteigerungen und möglicher zusätzlicher Ausgaben, die durch nicht Vorhersehbares verursacht werden können. Aufgabe der städtischen Sanierungsgesellschaft Prozent ist es auch, die Entwicklung der Ausgaben im Blick zu haben und für die Einhaltung des Kostenrahmens zu sorgen. Erklärtes Ziel der Stadt Dinslaken ist es, Bildung unter besten Bedingungen zu ermöglichen. Das hat natürlich seinen Preis, wir sollten bereit sein, ihn zu zahlen, als wichtige Investition in die Zukunft.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Schreiben Sie mir! heinz.schild@rheinische-post.de

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