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Dinslaken: Unabhängige: Wahlkampf ohne Versprechungen

Dinslaken : Unabhängige: Wahlkampf ohne Versprechungen

Von hochtrabenden Versprechungen, die sich dann als nicht erfüllbar erweisen, halten weder Parteichef Ulrich Kemmerling noch der Fraktionsvorsitzende Heinz Brücker etwas. Und deswegen will die Unabhängige Bürgervertretung (UBV) auch mit nüchterner Sacharbeit im Sinne der Dinslakener Bürger überzeugen.

Das soll auch im Wahlprogramm zum Ausdruck kommen, das Kemmerling und Brücker gestern vorstellten.

"Wir sind für die Dinslakener eine echte Alternative — inhaltlich und auch von der Art her, wie wir Politik machen", sagt Kemmerling selbstbewusst, räumt allerdings ein, dass diese Alternative einfach noch nicht bekannt genug ist. Daran das zu ändern, wollen die Unabhängigen im Wahlkampf, den sie nach den Osterferien intensiv beginnen wollen, arbeiten.

Und weil sie sich als "Bürgervertreter jenseits aller Ideologie" verstehen, haben sie in ihr Wahlprogramm auch die Forderung nach mehr und wirklicher Bürgerbeteiligung aufgenommen. Dazu gehört für sie die Einführung von Einwohnerfragestunden vor jeder Ausschuss- oder Ratssitzung. Und sie wollen, dass die Mitsprachemöglichkeit der Bürger bei wichtigen Bauvorhaben gestärkt wird. Auch bei den Entscheidungen über die Fragen, für was diese Stadt Geld ausgibt, sollen die Bürger verstärkt einbezogen werden. "Wir sehen es als eine unserer wichtigen Aufgaben an, die Bürger in diesen Fragen zu aktivieren", erklärt Kemmerling. Dem Wahlprogramm, das Aussagen zu allen wichtigen Themenfeldern der Dinslakener Politik enthält, haben die Unabhängigen einen Satz vorangestellt. "Demokratie lebt vom Mitmachen."

(RP)