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UBV setzt in Dinslaken verstärkt auf Bürgerbeteiligung

Mehr Transparenz : UBV setzt verstärkt auf Bürgerbeteiligung

Ulrich Kemmerling ist neuer Vorsitzender der Unabhängigen Bürgervertretung. Mit Thomas Giezek geht’s in den Wahlkampf.

Gegenwärtig hat die Unabhängige Bürgervertretung (UBV) vier Sitze im Dinslakener Stadtrat. Die Wählergemeinschaft ist zuversichtlich, dass sie bei den Kommunalwahlen im September die Zahl ihrer Ratsmitglieder erhöhen kann, wie stellvertretende UBV-Vorsitzende Jutta Frenk sagte. Die UBV zieht mit Thomas Giezek als eigenem Bürgermeisterkandidaten in den bevorstehenden Wahlkampf. „Wir möchten mehr Menschen für die Mitarbeit in der UBV gewinnen, besonders auch junge Mitglieder. Außerdem wollen wir eine stärkere Bürgerbeteiligung über alle Bevölkerungsschichten generieren, auch über soziale Medien“, sagt Ulrich Kemmerling, der in der Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden der Wählergemeinschaft gewählt wurde und Karl-Heinz Kathöwer in dieser Funktion ablöste. Kemmerling will mehr Transparenz schaffen, damit die Bürger „politische Entscheidungen besser nachvollziehen können“.

Die UBV hat in Dinslaken aktuell 52 Mitglieder. Allein in den vergangenen sechs Monaten traten zehn Männer und Frauen der Wählergemeinschaft neu bei. Etwa die Hälfte der Mitglieder sind aktiv und super motiviert, wie Frenk berichtet. Gemeinsam mit dem Wahlkampfteam werden Vorsitzender Ulrich Kemmerling und Jutta Frenk das Programm bis zur Wahl der Direktkandidaten Ende März erstellen. Dann beginnt für die UBV der Kommunalwahlkampf, bei dem die Bürgerbeteiligung und die persönliche Verbindung zu den Menschen im Vordergrund stehen sollen. Die UBV nimmt für sich in Anspruch, schon immer eine direkte Verbindung zu den Menschen in der Stadt gesucht und sich persönlich um Anliegen vor Ort gekümmert zu haben. Auch wenn nicht immer alles zur Zufriedenheit der Betroffenen habe geregelt werden können, seien stets Gründe dafür genannt worden. „Was wir nicht halten können, das versprechen wir nicht“, sagt Frenk. Auch im Wahlkampf will die UBV nichts schönreden und stets ein offenes Ohr für die Dinslakener Bürger haben. Denn genau dies haben nach Ansicht der Wählergemeinschaft die etablierten Parteien vielfach versäumt. Als Folge würden „ihnen immer mehr Bürgerinnen und Bürger den Rücken zukehren und sich an anderer Stelle für ihre Stadt engagieren“, so Kemmerling. Für die UBV steht ihr Bürgermeisterkandidat für Bürgernähe. „Wenn Thomas Giezek sagt, er setzt sich für etwas ein, dann macht er das auch“, so die 2. Vorsitzende. Sie beschreibt Giezek als einen Lokalpolitiker, dessen Herz für Dinslaken schlage, der geradeheraus sei, seine Ziele ohne Schnörkel und Umwege verfolge.

Dem neuen UBV-Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden Ulrich Kemmerling und der wiedergewählten 2. Vorsitzenden Jutta Frenk noch Geschäftsführer Bastian Brücker und Schatzmeister Johannes Warot an. Beisitzer sind Cornelia Lesemeister, Jutta Kathöwer, Karl-Heinz Kathöwer, Ingo Kramarek und Uwe Neumann. UBV-Fraktionsvorsitzender Heinz Brücker ist beratender Beisitzer.