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UBV für zwei EBGS-Standorte und für Neubau der Sporthalle

Erhalt der Dependance Goethestraße : UBV für zwei EBGS-Standorte und Neubau der Sporthalle

Auch für einen Turnhallenneubau an der Scharnhorststraße plädiert die Unabhängige Bürgervertretung. Die Situation der Ernst-Barlach-Gesamtschule ist gleich mehrfach Thema im Ausschuss.

Die Unabhängige Bürgervertretung (UBV) hat sich erneut zur vielschichtigen Problematik der EBGS (Ernst-Barlach-Gesamtschule) geäußert: Sie bleibt bei ihren Forderungen für den Erhalt des Standortes Goethestraße sowie den Neubau einer Sporthalle.

Bereits Anfang März hatte die UBV sich für eine Sanierung und den Erhalt des Standorts Goethestraße ausgesprochen. Auch den Neubau einer Halle an der Scharnhorststraße unterstützt sie. Wie die UBV mitteilt, hätten eine Besichtigung der Schule sowie Gespräche mit Vertretern der Schule und der Eltern nochmals untermauert, für den Antrag auf Sanierung und Erhalt der Dependance zu kämpfen. „Wir sehen zu unserem Antrag auf Erhalt des Standortes Goethestraße keine Alternative, da wir auch einen Neubau der Sporthalle am Standort Scharnhorststraße für unverzichtbar halten“, sagt UBV-Bürgermeisterkandidat Thomas Giezek.

Die UBV möchte, dass Argumente, Wünsche und berechtigte Forderungen der Schulen berücksichtigt werden. „Dies wurde bisher bei der Sanierung zum Beispiel der Grundschulen so gehandhabt, warum wird hier anders verfahren?“, fragt sie sich. Auch stößt sie sich daran, dass die Verwaltung der Politik in jeder Vorlage bestätigt, dass die Maßnahmen in Einvernehmen mit der Schule geplant wurden. Dies werde, so die UBV, von der EBGS jedoch anders gesehen. „Auch dem Argument einer Bevorzugung der EBGS in Bezug auf die Gesamtfläche gegenüber der neuen Gesamtschule in Hiesfeld, vermag die UBV nicht zu folgen“, so Giezek weiter. „Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Natürlich sollte dem Grundsatz, Gleiches auch gleich zu behandeln, gefolgt werden, aber Ungleiches ist auch ungleich zu behandeln. Es gibt nicht die in allem gleiche Schule. Jede Schule ist anders. Wir haben einige Schulgebäude, die annähernd 100 Jahre alt sind. Da gab es andere Raumflächen. Doch jede Schule hat ihre Vor- und Nachteile, wie zum Beispiel ein anderes Einzugsgebiet, andere Möglichkeiten, ein anderes Profil. Dies macht doch unsere Schullandschaft aus. Es ist beschämend, wenn jetzt die Verwaltung versucht, eine Schule gegen die andere auszuspielen. Da machen wir nicht mit.“

Der Schulausschuss tagt am heutigen Mittwoch ab 17 Uhr im Tribünenhaus der Trabrennbahn, Bärenkampallee 24.

(RP)