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UBV: Dinslaken soll Aufnahme von Hunden aus Tierheim mit Steuerfreiheit belohnen

Antrag : Steuerbefreiung für Tierheim-Hunde

UBV-Antrag: Stadt soll gute Tat mit zwei Jahren Steuerfreiheit belohnen.

Die Unabhängige Bürger Vertretung (UBV) fordert eine zweijährige Befreiung von der Hundesteuer für Bürger, die einen Vierbeiner aus dem Tierheim des Kreises Wesel bei sich aufnehmen. In einem Antrag an den Bürgermeister nennt die UBV-Fraktion Hunde, die etwa der Verein Hilfe für Tiere Dinslaken aufgenommen und vermittelt hat.

„Wer einen Hund aus einem Tierheim aufnimmt, der leistet einen Beitrag zum Tierschutz“, begründet die UBV, die darin eine gute Tat sieht, die Anerkennung finden sollte. „Daher würden wir es begrüßen, wenn die Stadt in einem solchen Fall zwei Jahre lang auf die Erhebung der Hundesteuer verzichten würde.“ Tierheime seien nicht auf Rosen gebettet, schreibt die UBV. Die Heime finanzierten sich im Wesentlichen durch Spenden und freiwillige Unterstützung, betreut würden sie von ehrenamtlichen Helfern. Die Pflege, Ernährung und medizinische Betreuung der Tiere gehe ins Geld. Die Aufnahme eines Hundes aus dem Tierheim stelle daher für das Heim eine wesentliche Entlastung dar, während die hierdurch entgehende Steuer für die Stadt „eher unwesentlich ist“. Zudem wäre die zeitweilige Steuerbefreiung für Interessierte bei der Anschaffung eines Hundes ein Anreiz, diesen in einem Tierheim zu suchen.

Dinslaken sollte daher dem guten Beispiel anderer Kommunen wie Moers, Kalkar, Recklinghausen, Duisburg, Essen, Düsseldorf und Köln folgen, die gleiche oder ähnliche Regelungen getroffen hätten.