Thomas Giezek (UBV) will Bürgermeister von Dinslaken werden

Kandidat Nummer drei für Dinslaken : Thomas Giezek (UBV) will Bürgermeister von Dinslaken werden

Thomas Giezek ist der Bürgermeisterkandidat der Wählergemeinschaft „Unabhängige Bürgervertretung“ (UBV) in Dinslaken. Am Wochenende kürten die Mitglieder ihn zum Anwärter auf den Chefsessel im Rathaus.

„Ich will eine Politik in Dinslaken, die sich am Gemeinwohl orientiert und nicht an parteipolitischen Interessen. Ich strebe ein breites Bündnis an, um Dinslaken gemeinsam bunter, lebenswerter und moderner zu machen“, teilt der 55-jährige Lokalpolitiker und Vorsitzende des Freibadvereins Hiesfeld selbst mit. Eines würde er sofort ändern, wenn er ins Amt gewählt würde, kündigt er an: „Die Aufgabenbereiche Kämmerei und Bauen müssen wieder getrennt und in verschiedene Hände gelegt werden. Mit anderen Worten: Wir brauchen einen Finanzexperten als Kämmerer und einen Baufachmann als Baudezernenten.“ Das ist ein Vorschlag, für den er sich der Unterstützung durch die Grünen sicher sein könnte: Diese hatten sich zuletzt im vergangenen Frühjahr dahingehend geäußert.

Darüber hinaus nennt Giezek vier „zentrale Themen“. Erstens: Ausweitung von Öffentlichem Nahverkehr und Fahrradmobilität. Sein Ziel dabei sei: „Die Einführung eines Schritt für Schritt kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Stadtgebiet für Dinslakener Bürgerinnen und Bürger.“

Zweitens: Er schlägt die Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft vor. Es solle öffentlich geförderter Wohnraum geschaffen werden. Drittens hat er sich die Stärkung von Kinderrechten in der „Kinderfreundlichen Kommune“ auf die Fahnen geschrieben. Sein Ziel sei die Abschaffung der Kita-Beiträge in der Stadt. Und viertens: „Echte Bürgerbeteiligung“, so Giezek. „Als Bürgermeister werde ich dafür ein zuständiges ,Referat für Bürgerbeteiligung’ als Stabsstelle direkt bei mir ansiedeln.“

Die Kommunalwahlen sind am 13. September.