Test des VRR: Bahnhöfe in Dinslaken, Voerde und Friedrichsfeld noch akzeptabel

Schlechter als 2017 : Bewertung Bahnhöfe: „noch akzeptabel“

Tester des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) haben die Bahnhöfe in Dinslaken, Voerde und Friedrichsfeld unter die Lupe genommen und Gesamtbewertungen für deren Erscheinungsbild abgegeben, nachzulesen im Stationsbericht.

Das Erscheinungsbild der Bahnhöfe Dinslaken, Voerde und Friedrichfeld wird als „noch akzeptabel“ eingestuft. Zu diesem Urteil kommen die Profi-Tester des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), die auch im vergangenen Jahr den Zustand der Bahnhöfe im Gebiet des VRR unter die Lupe genommen haben. Einmal je Quartal sahen sie sich jede Station laut Aussage des VRR an. Für Dinslaken und Friedrichfeld fiel die jeweilige Gesamtbewertung für 2018 schlechter als in 2017 aus, denn im damaligen Bericht wurden die Bahnhofe als „akzeptabel“ beurteilt. Verbessert hat sich hingegen das Urteil über den Voerder Bahnhof, der in 2017 als „nicht akzeptabel“ eingestuft worden ist. Von den insgesamt 296 bewerteten Stationen im VRR-Gebiet, erhielten 61 das Urteil „nicht akzeptabel“, 110 „noch akzeptabel“, und bei 125 Bahnhöfen kamen die Tester zu dem Ergebnis, dass deren Erscheinungsbild „akzeptabel“ ist.

Besonderes Augenmerk legten die VRR-Tester bei ihren Bahnhofsbesuchen auf Sauberkeit, Funktion und Verschmutzung mit Graffiti. Dabei sahen sie sich sowohl die Bahnsteige als auch die Zugänge genauer an. Die Sauberkeit des Bahnsteigbereiches in Dinslaken wird als „noch akzeptabel“ angesehen, die Schäden durch Graffiti werden als „nicht akzeptabel eingestuft. Die Sauberkeit des Zugangsbereichs wird als „akzeptabel“ ausgewiesen, das dortige Vorkommen von Graffiti als „noch akzeptabel“. Die Bahnsteige sind innerhalb des Bahnhofsgebäudes über Treppen und einen Aufzug zu erreichen. Die Sauberkeit des Bahnsteigs des Voerder Bahnhofs wird als „noch akzeptabel“ angesehen, gleiches gilt für die Sauberkeit des Zugangsbereiches. Hingegen sorgen die Graffiti-Schmierereien an den Bahnsteigen und im Zugangsbereich dafür, dass dieser Zustand als „nicht akzeptabel“ eingestuft wird. Die Sauberkeit der Friedrichsfelder Bahnsteigs wird als „noch akzeptabel“ bewertet, die Note „akzeptabel“ gibt es für den Zugangsbereich. Als „nicht akzeptabel“ werden die Graffiti am Bahnsteig und den Zugangsbereichen angesehen. Beim Besuch der RP auf dem Voerder Bahnhof fielen im Umfeld die vielen kleinen und großen leeren Schnapsflaschen auf, die dort herumlagen – Überbleibsel von den Besuchern des Karnevalszuges, die mit der Bahn an- und abreisten.

Durch diese Unterführung geht es zu den Gleisen des Bahnhofs Friedrichsfeld. Foto: Heinz Schild

Der Dinslakener Bahnhof ist in Eigentum der der DB Station & Service AG, die auch für das Bahnhofsgebäude samt Treppen, Personenunterführung und Aufzug zuständig ist. Eine Modernsierung ist im Zuge des Ausbaus der Strecke Emmerich - Oberhausen vorgesehen.

Baustelle Voerder Bahnhof. Foto: Heinz Schild
Die Menschen streben dem Ausgang des Dinslakener Bahnhofs zu. Foto: Heinz Schild
Tristess auf dem Voerder Bahnhof. Foto: Heinz Schild

Für die Rampen des Bahnhofs Voerde ist DB Station & Service zuständig, die Stadt Voerde, so ist in dem Bericht weiter nachzulesen, für Personenunterführung, Treppen und Rampen. Gegenwärtig finden am Voerder Bahnhof Bauarbeiten statt. Die Baustellenbereiche sind durch rot-weiße Absperrzäune gesichert. Ein großes Bauschild von DB Netze weist auf Arbeiten für den Rhein-Ruhr-Express hin. Bauzeit: 2019 ist angegeben. Die Zuständigkeit für Treppe und Personenunterführung des Bahnhofs Friedrichsfeld liegt in der Verantwortung von DB Station & Service. Auch die Bahnhöfe Voerde und Friedrichsfeld sollen beim Ausbau der Betuwe-Strecke modernisiert werden.