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Stadtwerke retten Weihnachtsbeleuchtung in Dinslaken

Am 12. November geht Dinslaken ein Licht auf : Stadtwerke retten weihnachtlichen Lichterzauber

10.000 Euro zusätzlich geben die Stadtwerke Dinslaken, um die Weihnachtsbeleuchtung in der Einkaufszone zu retten. Die Werbegemeinschaft hatte erklärt, die gestiegenen Kosten nicht mehr stemmen zu können.

Die Stadtwerke Dinslaken stellen zusätzliche 10.000 Euro zur Kostendeckung der Dinslakener Weihnachtsbeleuchtung bereit. Mit diesem spontanen Engagement reagieren sie auf die Ankündigung der Werbegemeinschaft, die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr aus Kostengründen zu streichen. Wie berichtet, hatte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Jürgen Lange-Flemming, in einem „Bettelbrief“ an Hausbesitzer sowie Einzelhändler in der Fußgängerzone, die nicht Mitglieder der Werbegemeinschaft sind, um eine Beteiligung an den Kosten gebeten.

Seit 1995, als die Stadtwerke die Stromversorgung in der Stadt übernommen haben - also seit 25 Jahren - unterstützen sie den Lichterzauber in der Innenstadt, in dem sie den benötigten Strom dafür zur Verfügung stellen. Zudem übernehmen sie die komplette Auf- und Abhängung. Dies sei ohne Einschränkungen auch in diesem Jahr so der Fall. Der Starttermin am 12. November sei bereits fest im Terminkalender eingetragen gewesen, als nun die Werbegemeinschaft die  Weihnachtsbeleuchtung in Frage stellte.

„Wir haben Verständnis dafür, dass in der derzeitigen Krise auf vieles verzichtet werden muss“, sagt Wolfgang Kammann, Sprecher des Energieunternehmens. „Die Problematik ist uns bewusst. Und eigentlich sind auch die Händler und Immobilienbesitzer gefragt, ihren Part für die Weihnachtsbeleuchtung zu tragen“. Die Stadtwerke ständen ja ebenfalls ihrerseits zu ihrem Beitrag und ihrem Engagement für die Dinslakener Weihnachtsbeleuchtung – ebenso wie für den Lichterschmuck in Hiesfeld.

„Aber bevor die feierliche Atmosphäre in diesem Jahr der Krise auch noch aus dem Straßenbild verschwindet“, erklärt Wolfgang Kammann, „möchten wir ein sichtbares Zeichen für die Belebung der Geschäftsstraßen setzen“. 

(RP)