Dinslaken: Stadtwerke investieren in regionale Projekte

Dinslaken : Stadtwerke investieren in regionale Projekte

Solar GmbH informierte die Anleger des DIN KlimaFonds über ihre Aktivitäten.

Wie arbeitet mein Geld? Das erfuhren die Anleger des DIN KlimaFonds der Stadtwerke Dinslaken Solar GmbH (SD Solar) bei Kaffee und Kuchen im Alten Gaswerk der Stadtwerke. 161 Sparer zeichneten Anfang des Jahres rund 2,5 Millionen Euro. Und von Anfang an versprach die SD Solar, transparent zu machen, wie dieses Geld verwendet wird. Nun also präsentierte Geschäftsführer Arno Gedigk, innerhalb des Stadtwerke Dinslaken Konzerns Hauptabteilungsleiter für den Bereich Erzeugungsanlagen, die Aktivitäten dieser Gesellschaft.

In regionale Projekte sollte investiert werden. Und so überraschte es nicht, dass das erste Foto, das Gedigk in seiner Präsentation zeigte, die Kohlenmischhalle in Lohberg war. Die Photovoltaikanlage auf deren Dach gehört der KMH Lohberg GmbH & Co. KG, deren Kauf die SD Solar mit Geld aus dem DIN KlimaFonds finanzierte.

Aber dies ist nur eine Aktivität von vielen in diesem Jahr. Die SD Solar, die in der Vergangenheit allein für den Bau und den Betrieb von Photovoltaikanlagen verantwortlich war, wird zur zentralen Gesellschaft für erneuerbare Energien innerhalb des Stadtwerke Dinslaken Konzerns ausgebaut. In diesem Zuge werden nicht nur das Biomasse-Heizkraftwerk an der Gerhard-Malina-Straße und das Biomethan-BHKW in Lohberg in die Gesellschaft überführt, sondern auch die Stadtwerke-Anteile an der Biokraftgesellschaft Moers/Dinslaken GmbH, die das Biomasse-Heizkraftwerk in Moers und ein Biogas-BHKW in Hennstedt betreibt. Durch diese Bündelung soll der wichtige und zukunftsorientierte Bereich der Erneuerbaren Energien innerhalb des Stadtwerke Dinslaken Konzerns im Hinblick auf seinen weiteren Ausbau konzeptionell und operativ strukturiert und gestärkt werden.

Aber bei einem Anlegertag geht es nicht nur um Energieversorgung mit Klimaschutz, sondern auch ums Geld. Wie beides zusammengeht, erleben die, die in den DINKlimaFonds investiert haben, mit dem gebannten Blick auf den Solarpark Heidenau mit aller Spannung. Wenn dort im Kalenderjahr 2017 der Ertrag von 1.727 Megawatt erreicht wird, erhöht sich die Verzinsung der Anleihe um 0,1 Prozent. Noch schien die Sonne nicht genug für die Anleger, aber es kann ja noch einen goldenen Herbst geben. "Wir erwarten da noch etwas", so Arno Gedigk.

(RP)
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