Dinslaken : Veranstalter ist mit den DIN-Tagen zufrieden

Jörg Springer zieht Bilanz: Gute Stimmung, gute Bands, weniger Anmeldungen beim Kindertrödelmarkt.

Natürlich hat sich Jörg Springer mächtig geärgert. Wochenlang nur Sonnenschein und hohe Temperaturen. Ausgerechnet am Samstag der DIN-Tage kommt dann der Regen. Aber trotzdem, seine Bilanz fällt positiv aus. Zum diesjährigen Stadtfest habe es sehr positive Rückmeldungen gegeben, so Springer. In etwa gleich viele Besucher wie 2017 hätten das dreitägige Fest besucht. Man sei zufrieden, auch wenn es immer ein paar Punkte gibt, die man verbessern könne.

Dass es für den Kindertrödelmarkt, der erneut im Park und im Rahmen der Jugend-DIN-Tage stattfand, weniger Meldungen gegeben habe, hängt seiner Ansicht nach auch damit zusammen, dass die Neutor-Galerie jeden Monat einen solchen Trödelmarkt durchführt. Gelungen sei die Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag, den es zum ersten Mal im Rahmen der DIN-Tage gab. „Das hat für alle Vorteile gebracht, das ist gut angekommen“, betont Springer, Geschäftsführer der DIN-Event, die seit Jahren für die DIN-Tage verantwortlich ist.

Drei Tage volles Programm, viele Bands und viele Solokünstler. Beim musikalischen Programm müsse auf die Verlässlichkeit geachtet werden. So seien für die Bühne auf dem Altmarkt Gruppen vorgesehen, die Soul, Pop und Funk spielen. Auf dem Neutorplatz sind dagegen Schlager, Rock und Pop zu hören. Eine solche Auswahl sei wichtig, meint Springer. Damit sich das Publikum orientieren könne.

Der Geschäftsführer der DIN-Event betont, dass das Stadtfest keine reine Konzertveranstaltung sei, wo alle nur gebannt auf die Bühne schauen. Häufig treffen sich Bekannte wieder, unterhalten sich, die Musik rücke da mehr in den Hintergrund. Für die Bands scheint das kein Problem zu sein. Von ihnen hört man nur Gutes über das Dinslakener Publikum, so Springer.

Einen Auftritt auf dem Altmarkt bezeichnet Springer als „Sternstunde“ der diesjährigen Din-Tage und meint damit den Auftritt der Gruppe mit dem ungewöhnlichen Namen „Lecker Nudelsalat“. „Dahinter verbergen sich exzellente Musiker. Ich mache seit über 40 Jahren Veranstaltungen, in so einem Moment, weiß man, warum man es macht“, sagt Springer. Das sei eine Band mit Spielfreude. Die Künstler, die sich zum „Nudelsalat“ zusammengefunden haben, spielen sonst in anderen Bands. Einer von ihn ist zum Beispiel mit Shakira auf Welttournee gewesen.

Zu den Programmpunkten, bei denen sich etwas ändern müsse, zählt Springer den gewerblichen Trödelmarkt. Und es sei zu überlegen, wie die Bahnstraße mit einbezogen werden könne. Das alles müsse vorsichtig passieren, fügt er hinzu. Spaß gemacht habe das Kultur Café im Burginnenhof. Durchgehend gut besucht seien die Veranstaltungen gewesen.

Unterm Strich waren die DIN-Tage 2018 ein voller Erfolg. „Sie sind ein wichtiges Instrument für die Stadtwerbung, die Leute kommen gerne hierher“, betont Springer. Die Veranstaltung sei ein wichtiges Aushängeschild für Dinslaken. Und der Blick der DIN-Event-Truppe richtet sich schon auf das nächste Stadtfest.

Die Vorbereitungen für die DIN-Tage 2019 haben schon begonnen.

(mt)