Dinslaken: Stadt will neuen Kiosk auf dem Johannesplatz errichten

Dinslaken : Stadt will neuen Kiosk auf dem Johannesplatz errichten

Mit den Bauarbeiten soll im nächsten Jahr begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.

Der Kiosk auf dem Johannesplatz in Lohberg ist in die Jahre gekommen und wenig attraktiv. Deshalb will die Stadt Dinslaken, die Besitzerin dieses unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ist, einen Neubau errichten, der gegenüber dem Bestandsgebäude entstehen und dessen Typologie (größerer Mittelteil mit zwei Seitenteilen) widerspiegeln soll. Der Kiosk sei für Lohberg von Bedeutung, da sein Sortiment zum täglichen Bedarf gehöre, wie der Beigeordnete Thomas Palotz am Montag in der Sitzung des Planungsausschusses sagte.

Steht der Neubau, soll in dem alten Bestandsgebäude, unter dem eine Trafostation der Stadtwerke untergebracht ist und in dem sich öffentliche Toiletten sowie ein Lagerbereich für die Markthändler befinden, kein Kiosk-Betrieb mehr stattfinden. Für den neuen Gebäudekomplex, den Palotz auch als Bistro bezeichnete, wird ein Betreiber gesucht. Interessenten aus dem Stadtteil gebe es bereits. Das Vorhaben soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Palotz zeigte sich zuversichtlich, dass im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen und der Kiosk dann Ende 2019 in Betrieb genommen werden kann. Die Investitionssumme, einschließlich notwendiger Ausgaben für das Bestandsgebäude, liegt bei 700.000 Euro. An Pacht könnten für den Neubau etwa 20 Euro pro Quadratmeter verlangt werden, wie Thomas Palotz anmerkte. Das Projekt soll dazu dienen, sowohl die Aufenthaltsqualität auf dem Lohberger Marktplatz als auch die Einzelhandelsqualität zu verbessern. "Der Johannesplatz bleibt Quartiersmitte von Lohberg", stellte Palotz fest.

Voran geht es mit den Plänen zur Bebauung des über 9000 Quadratmeter großen Areals zwischen Karlstraße und Otto-Brenner-Straße. Dort will, wie bereits berichtete, die FFire Immobilienverwaltung aus Berlin das neue Lichtburg-Kino, ein Hotel und ein Fitness-Center errichten. Den Großteil der benötigten Flächen besitzt die Stadt Dinslaken, eine Teilfläche gehört einem iranischen Eigentümer, der auch Eigner des nahe gelegenen MCS-Areals ist. Dieser Eigentümer hat signalisiert, das benötigte Grundstück an die Stadt verkaufen zu wollen. Diese wird die Flächen dann zusammenhängend an FFire verkaufen, wie der Ausschuss erfuhr.

(hsd)
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