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Stadt Dinslaken stellt Investor für Kino-Komplex ein Ultimatum

Geplantes Projekt an der Karlstraße : Stadt Dinslaken stellt Investor für Kino-Komplex ein Ultimatum

Die Stadt Dinslaken macht Druck auf den Investor, der auf der Fläche zwischen Karlstraße und Otto-Brenner-Straße einen Gebäudekomplex mit Kino und Hotel schaffen will. Bis Jahresende sollen die Bauanträge vorliegen. Andernfalls gäbe es Angebote anderer Investoren, zum Beispiel im Gesundheitssektor.

An der Karlstraße in Dinslaken soll ein Gebäudekomplex mit einem Hotel und einem Kino entstehen. Bereits im Jahr 2018 hatten die Stadt und der Investor über das Projekt informiert.

„Seitdem hat sich wenig getan“, kritisiert nun die Stadt in einer Mitteilung. „Darum hat die Stadt Dinslaken nun ein Ultimatum bis Jahresende gesetzt. Damit hatte sie die ursprüngliche Frist bereits um ein halbes Jahr verlängert.“

Wenn bis Jahresende keine Bauanträge eingereicht worden seien, werde es keine weitere Fristverlängerung geben. „Wir können und wollen dieses attraktive Grundstück nicht länger brachliegen lassen“, begründet das Bürgermeister Michael Heidinger.

Die Fläche ist rund 4800 Quadratmeter groß und befindet sich in zentraler Innenstadtlage. „Wir verzeichnen eine hohe Nachfrage von anderen möglichen Investoren, hier ist der Gesundheitssektor zu nennen“, erläutert Dinslakens Planungsdezernent Thomas Palotz. „Grundsätzlich hätten wir an dem Standort gerne eine sinnvolle Ergänzung zum Angebot der Neutor Galerie installiert. Wir sind allerdings auch offen für andere passende Alternativen.“

(RP)