Lokalsport: Zwangspause für Dinslakener Triathlon

Lokalsport : Zwangspause für Dinslakener Triathlon

Die diesjährige Auflage am 6. Mai fällt aufgrund der Bauarbeiten auf der Augustastraße aus.

Die derzeit laufende Umgestaltung der Augustastraße in Dinslaken wirkt sich nicht nur auf den motorisierten Verkehr und die Anwohner aus. Auch Sportler bekommen die Folgen der Bauarbeiten zu spüren. Zumindest diejenigen, die am 6. Mai beim Dinslakener Triathlon starten wollten. Denn sie werden ausgebremst.

Schon ein Jahr nach der ersten Veranstaltung dieser Art muss das Sportevent eine Pause einlegen. Die Organisatoren haben auf der Facebook-Seite des Schwimmbads Dinamare im Internet die entsprechende Info veröffentlicht: "Leider müssen wir euch heute mitteilen, dass es in diesem Jahr keine Neuauflage geben wird. Der Arbeitskreis Triathlon kam zu dem einstimmigen Ergebnis, dass der Triathlon für 2018 abgesagt werden muss."

Dass eine Fortsetzung schwierig werden würde, hatte Thomas Termath, Bereichsleiter Sport in der Dinslakener Stadtverwaltung, bereits in der Sportausschusssitzung im November vergangenen Jahres angedeutet. Denn die Radsport-Strecke des Triathlons sollte unter anderem über einen Abschnitt der Augustastraße führen. Weil diese während der Bauarbeiten aber teilweise halbseitig gesperrt wird, "wäre der bisherige Verlauf für die Radfahrer zu gefährlich", sagt Peter Lange, Vorsitzender des veranstaltenden Stadtsportverbandes. Die parallel zur Augustastraße verlaufende Luisenstraße müsse zudem als Durchgangsstraße für den Verkehr geöffnet bleiben und könne nicht wegen des Triathlons gesperrt werden. "Wir haben alternative Strecken geprüft", so Lange, "aber letztlich waren alle zu risikoreich für die Radfahrer". Und ein Triathlon nur mit den Disziplinen Schwimmen und Laufen ohne Radfahren wäre kein Triathlon.

Dies soll keineswegs schon das frühe endgültige Aus nach nur einer Auflage der Dinslakener Veranstaltung bedeuten, bekräftigt der Stadtsportverbands-Chef.

Die Stadtverwaltung hat die Bauarbeiten auf der Augustastraße zwar auf eine Dauer von insgesamt fast drei Jahren veranschlagt, ein Hintertürchen hält sich Peter Lange jedoch offen. "Wir werden auf jeden Fall einen Prüfantrag für einen Triathlon im Jahr 2019 an die Stadt stellen", kündigt er an.

Möglicherweise würde dann der für die Radstrecke benötigte Straßenabschnitt nicht mehr von den Bauarbeiten tangiert. Dies hängt vom Fortschritt der Maßnahme und nicht zuletzt von den Wetterbedingungen ab.

(-dom-)
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