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Lokalsport: Wacker steckt tief im Abstiegskampf

Lokalsport : Wacker steckt tief im Abstiegskampf

Fußball-Kreisliga A: Der SC Wacker Dinslaken überwintert mit nur zehn Punkten auf dem Konto auf dem vorletzten Platz. Trainer Muz Erdeger kritisierte häufig die Einstellung der Kicker und hofft, dass die Mannschaft verstärkt werden kann.

Der SC Wacker Dinslaken erlebt in der Fußball-Kreisliga A eine fast schon dramatische Saison. Nach 14 absolvierten Spielen stehen die Wackeraner mit nur zehn Punkten auf dem vorletzten Rang. Der vor der Saison neu eingestellte Trainer Muz Erdeger hatte gehofft, einen einstelligen Tabellenplatz erreichen zu können. Doch nach der bislang enttäuschenden Serie wäre der Coach am Ende der Saison schon mit dem Klassenerhalt zufrieden. "Zunächst musste sich die Mannschaft einspielen, dann kamen Pech und Verletzungen hinzu", nennt Erdeger die Gründe dafür, dass der A-Ligist hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist.

Es dauerte bis zum siebten Spieltag, ehe der SC Wacker den ersten Sieg mit einem 2:0 gegen Gelb-Weiß Hamborn einfuhr. In den sechs Partien zuvor hatte es viermal Unentschieden geheißen, wobei die "Feldmärker" in drei Spielen durchaus als Sieger vom Platz hätten gehen können - wenn nicht müssen. Abgesehen vom 1:7 bei der Reserve des TV Jahn Hiesfeld, bei dem die Wackeraner wohl die schlechteste Leistung in dieser Saison zeigten, fielen die Niederlagen meist recht knapp aus.

"Die Konzentration fehlte, wir hatten kein Glück im Abschluss und jeder Fehler wurde bestraft. Da kam eins zum anderen", sagt Erdeger. Oftmals kritisierte der Coach auch die Einstellung seiner Mannschaft, die sowohl den Teamgedanken als auch den nötigen Einsatz bei dem einen oder anderen Spiel vermissen ließ. Der Übungsleiter hofft, dass Wacker sich in der Winterpause noch verstärken kann. "Wir sind an Neuzugängen dran. Aber wir müssen erst einmal sehen, wer von den vorhandenen Spielern da ist", sagt Erdeger.

Er weiß, dass er mit seinem Kickern in der zweiten Hälfte der Saison vor einer schweren Aufgabe steht. "Das wird ein Kraftakt in der Rückrunde. Ich bin froh, wenn wir nicht in die Relegation kommen", sagt der Übungsleiter. Um das zu erreichen, müssen die vielen Remis in der Rückrunde auch mal in Siege umgewandelt werden. Von den bislang 14 Spielen gingen die Hälfte unentschieden aus, wobei Wacker häufig die überlegene Mannschaft war.

"Es ist wirklich nicht immer glücklich gelaufen. Aber davon können wir uns ja nichts kaufen", sagt auch Abteilungsleiter Martin Brill, der dem Trainer sehr großes Engagement bescheinigt. Doch wenn die Siege weiter ausbleiben und die Dinslakener den Kontakt zum rettenden Ufer verlieren, könnte auch der Vorstand zum Handeln gezwungen werden. Bereits am 5. Februar steht mit dem Nachholspiel gegen den direkten Kontrahenten SGP Oberlohberg eine extrem wichtige Partie an. Deshalb kommt viel auf eine gute Vorbereitung an.

(RP)