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Vorerst letztes Heimspiel für den SuS 09 Dinslaken auf der heimischen Anlage

Fußball : SuS 09 Dinslaken verabschiedet sich von seiner Platzanlage

In der letzten Heimpartie vor dem Umbau hat der Bezirksligist die DJK Lowick zu Gast. Die SV 08/29 Friedrichsfeld spielt beim SV Biemenhorst.

Für den Fußball-Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken steht am Sonntag ein besonderes Heimspiel an. Nicht nur, dass mit der DJK Lowick eine spielstarke Mannschaft um 15.15 Uhr den Rasen betritt, sondern es ist auch die letzte Heimpartie für den SuS 09 an der Gneisenaustraße, bevor die langwierigen Umbaumaßnahmen beginnen werden.

„Unsere Herangehensweise ist klar. Wir gehören nicht zu den spielstarken Teams in dieser Liga und wollen und müssen im letzten Heimspiel kämpferisch alles geben“, sagt Co-Trainer Oliver Grimm, der auch Platzwart im Verein ist und sich ein würdiges Ende für das Geläuf wünscht, auf dem der SuS 09 in den Neunzigern noch in der Oberliga spielte.

Auch tabellarisch würde den Dinslakenern nach der 1:5-Niederlage beim Mülheimer SV 07 ein Sieg mal wieder gut zu Gesicht stehen. „Ich bin ehrlich, viele gute Spiele haben wir diese Saison noch nicht gezeigt. Bis auf die Partie gegen Vrasselt, die wir 3:0 gewonnen haben, war eigentlich nichts Vernünftiges dabei“, so Grimm. Der SuS 09 will nun über die Moral probieren, zumindest für das nächste Spiel den doch eher nach unten zeigenden Trend außer Kraft zu setzen. „Spielerisch ist Lowick sicher der Favorit. Trotzdem glaube ich, dass wir gemeinsam einen starken Kampf zeigen können. Wenn uns das gelingt, müssen wir uns auch nichts vorwerfen“, sagt Grimm. Fehlen werden Moritz Emde, Niklas Opriel und Torsten Kandziora.

Die SV 08/29 Friedrichsfeld ist morgen, 15.15 Uhr, beim Tabellendritten SV Biemenhorst zu Gast. Keine leichte Aufgabe, denn die Personalsituation will sich bei den „Vereinigten“ einfach nicht entspannen. Zwar kehren mit Redon Brija und Manuel Kausch zwei wichtige Spieler zurück, dafür fallen aber Pedros Fernandes und Kadir Güzel aus. „Es bleibt kompliziert, aber wir müssen trotzdem versuchen, unser Spiel durchzuziehen“, sagt Trainer Dirk Lotz. Dabei hat er auch das 2:2 aus der vergangenen Woche gegen den 1. FC Bocholt II im Hinterkopf.

Dort zeigten die Friedrichsfelder nach einer desolaten ersten Hälfte eine starke zweite Halbzeit. „Mit mehr Sicherheit in der Defensive und vielleicht etwas mehr Glück bei den Abschlüssen können wir in solchen Spielen auch als Gewinner vom Platz gehen“, so Lotz. Die Friedrichsfelder verlassen sich dabei auf die Kreativität ihrer Offensivkräfte, die auch in schwachen Spielen gute Möglichkeiten hatten. „Biemenhorst ist eine kompakte Mannschaft. Sicher wird es nicht leicht, aber in dieser Liga kann immer etwas für uns drin sein.“

(tut)