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Lokalsport: Volleyballerinnen verpassen Aufstieg

Lokalsport : Volleyballerinnen verpassen Aufstieg

Dem STV Hünxe reicht der zweite Platz in der Relegationsrunde nicht zum Sprung in die Oberliga. Zunächst eine 2:3-Niederlage beim TV Menden, dann ein 3:2 gegen Olpe. Jetzt die Planungen für die nächste Saison angehen.

Vor der Saison hatte Georg Bodt, der Trainer der Verbandsliga-Volleyballerinnen des STV Hünxe, eigentlich nur das Ziel Klassenerhalt ausgerufen. Doch nachdem die Hünxerinnen in der Hinrunde ungeschlagen geblieben waren, fingen sie leise an, vom Aufstieg zu träumen. Die Rückrunde geriet allerdings deutlich schwächer, so dass die zweite Mannschaft von Blau-Weiß Dingden den STV noch überholte und in die Relegationsrunde schickte. Dort mussten sich die Hünxerinnen mit dem zweiten Platz hinter der zweiten Mannschaft des VC SFG Olpe begnügen und verbleiben in der Verbandsliga.

Die erste Partie in der Dreiergruppe verloren die Hünxerinnen mit 2:3 (15:25, 25:23, 22:25, 25:23, 13:15) beim TV Menden. "Der Mendener Trainer hat mir gesagt, das war das beste Spiel, das sie in der Oberliga hatten. Das war richtig stark", lobte Bodt seine Mannschaft. Gegen Olpe setzte sich der STV mit 3:2 (21:25, 25:19, 23:25, 25:23, 15:13) durch, doch es reichte nicht mehr, um die Kontrahentinnen, die sich am Samstag mit 3:1 gegen Menden behauptet hatten, vom ersten Rang zu verdrängen. Besonders bitter aus Hünxer Sicht war eine Schiedsrichterentscheidung am Ende des dritten Satzes, als die Unparteiischen bei einem Angriffsschlag, den die Gäste ins Aus blockten, die Hünxerinnen im Netz sahen und den entscheidenden Punkt an Olpe gaben, dessen Aufstieg damit besiegelt war. Die Hünxerinnen zeigten allerdings Moral und holten sich noch Platz zwei.

Trainer Bodt haderte nach der Partie mit dem Saisonverlauf: "Wir hätten die Qualifikationsrunde nicht gebraucht, wenn wir in der Rückrunde so gespielt hätten wie in der Hinrunde. Aber wir hatten einige Verletzte, und dann haben manche vielleicht gedacht, ohne die geht es nicht, und sind unsicher geworden."

"Wir müssen das jetzt erst einmal sacken lassen, es hätte auch so laufen können, dass wir das Spiel und damit den Aufstieg für uns entscheiden. Beide Mannschaften haben gut gespielt, aber wir hatten zu viele Aufschlagsfehler", bilanzierte ein enttäuschter Bodt nach dem ausgeglichenen und spannenden Entscheidungsspiel.

Die Enttäuschung ist zunächst groß, doch wenn man die ursprüngliche Zielsetzung sieht, war es eine gute Saison für den STV. "Wir werden jetzt erst einmal ein bisschen Pause machen und dann die Planungen für die nächste Saison angehen", sagt der Übungsleiter. Dass mehr als der Klassenerhalt drin ist, hat die Mannschaft eindrucksvoll gezeigt, auch wenn am Ende der letzte Schritt fehlte.

STV: Hasel, Dyballa, Weyck, Zischkale, Wefelnberg, Beck, Olstowski, Hüttermann, Lang, Haas.

(RP)