Voerde: Der nächste Doppelsieg für Annika Rühl

Reiterin des RV Krüsterhof Voerde : Der nächste Doppelsieg für Annika Rühl

Die 20-Jährige vom RV Krüsterhof Voerde gewann erneut zwei S-Dressuren. Auch Isabelle Bottermann stand auf dem Podium.

Zunächst reitet Annika Rühl auf ihrer Schimmelstute Firemoon in das Dressurviereck. Die 20 Jahre alte Reiterin des Gastgebervereins hat soeben die S*-Dressur St. Georg Spezial bei den vierten Dressurtagen des RV Krüsterhof Voerde vor Niklaas Feilzer vom RFV Graf von Schmettow Eversael auf Quotenkönig und Marion Op de Hipt vom RV Marschall Vorwärts Aldekerk auf Sir Oliver für sich entschieden und wird als Erste geehrt. 

Dazu hat Rühl eine weitere S*-Dressur Prüfung vor Op de Hipt und Katharina Hannes vom ZuRV Baldenberg auf Donrico gewonnen und feierte damit ihren zweiten Doppelsieg in Folge nach dem Gewinn der Rheinischen Meisterschaft der Jungen Reiter in Langenfeld eine Woche zuvor.

Isabelle Bottermann, die bei den Rheinischen Meisterschaften in der Junioren-Konkurrenz Dritte wurde und ebenfalls für den RV Krüsterhof startet, wurde in der Dressurprüfung Kl. M** auf Valencia Zweite hinter Greta Holtmann vom RFV Billerbeck auf Bellacara und vor Judy Reynolds vom Gut Hohenkamp Turnier SC auf Leprevost. „Das sind zwei ganz talentierte Mädchen, die sehr einfühlsam mit den Pferden umgehen“, sagt Gisela Hinnemann, die zusammen mit ihrem Mann Johann Eigentümerin des Krüsterhofes ist.

Das Turnier hat sich über die vergangenen Jahre etabliert und erfreut sich unter den Reitern immer größerer Beliebtheit. Auch die Zuschauer werden stetig mehr. „Es ist schön, dass nicht nur Angehörige der Reiter kommen, sondern auch Anwohner aus den umliegenden Orten“, berichtet Gisela Hinnemann. Außerdem seien so viele Meldungen eingegangen, wie nie zuvor. An der Meldestelle hieß es, es seien insgesamt rund 300 Starts über die Bühne gegangen.

Darüber hinaus spielte auch das Wetter mit. „Die Pferde können sowohl Hitze als auch Kälte gut vertragen und die Zuschauer werden sich auch damit arrangieren“, sagte Hinnemann mit Blick auf die Temperaturen rund um 30 Grad. Auch die Präparation der Plätze sei kein Problem gewesen: „Wir haben ein sehr modernes Dressurviereck mit einer sogenannten Ebbe- und Flut-Anlage, wodurch der Platz immer genug Feuchtigkeit hat und bei Regen dann auch sehr schnell wieder trocken wird.“

Die anspruchsvollste Prüfung des Turniers, die Dressurprüfung der Kl. S***, entschied Laura Blackert von der Turnier SG Hülsmann auf Solist für sich. Dahinter landeten Martin Pfeiffer vom Förderkreis Grand Prix Düsseldorf auf Rihanna Forever und Lydia Camp vom RV Brauershof Geldern auf Sir Diamond.

(pst)