Viele Zuschauer verfolgen Radrenntag des RSC Dinslaken

Radsport : Radrenntag des RSC Dinslaken begeistert die Zuschauer

Rund 200 Teilnehmer sind bei den sechs verschiedenen Rennen am Sonntag an den Start gegangen. Mehr als 1000 Besucher haben mitgefiebert.

Der Jahnplatz in Hiesfeld war am Sonntag gut besucht. Grund dafür war der Radrenntag des RSC Dinslaken. „Bei den Besucherzahlen waren wir mindestens vierstellig“, sagte RSC-Pressewart Burkhard Stahlmecke. Einen großen Anteil an dem Zuwachs im Vergleich zu den vergangenen Jahren war mit Sicherheit der neue Veranstaltungsort. Die Sportstätte „Hiesfelder Dorf“ feierte in diesem Jahr ihr Debüt. Die Sterkrader Straße beherbergte Start und Ziel, über die Riemenschneider-, Mittelfeld- und Hohlstraße verlief die 1,4 Kilometer lange Strecke.

Der Wettkampftag war in fünf Rennen unterteilt. Den Anfang machte der Jedermann- und Blaulichtcup. Beim Jedermann-Cup durfte jeder Radbegeisterte mitfahren, beim Blaulicht-Cup nur Polizisten. Aus dem ganzen Bundesland reisten die Gesetzeshüter an, um an der NRW-Meisterschaft teilzunehmen. Michael Hinz, ehemaliger Leistungssportler und Mitglied im Radsportclub, konnte in beiden Kategorien den ersten Platz belegen. In der Polizeicup-Wertung kam Jan Herbst zwei Sekunden später ins Ziel und landete auf dem zweiten Rang. In der Jedermann-Wertung landete er auf dem fünften Platz.

Die Radfahrer schenkten sich auf der Strecke nichts. Foto: Markus Joosten

Herbst ist selbst aktiver Fahrer im Verein und einer der Hauptorganisatoren des Radrenntages. „Mit meiner Platzierung bin ich super zufrieden, aber noch glücklicher macht es mich, dass es in diesem Jahr so reibungslos abgelaufen ist“, sagte er. Eines seiner Highlights war das Laufradrennen für Kinder bis fünf Jahre. Auf einer 200 Meter langen Strecke konnten die Kinder zeigen, was in ihnen steckt. „Zu dem Zeitpunkt waren auch mit Abstand die meisten Besucher da“, sagte Burkhard Stahlmecke.

Dominik Bauer konnte seine Mitstreiter im Hauptrennen hinter sich lassen und sicherte sich den ersten Platz. Foto: Fotos: Markus Joosten

Weiter gab es noch Wettkämpfe im Jugend- und Senioren-Bereich. Auf dem Podest landete jedoch kein Dinslakener. Horst Stahr erreichte in der Seniorenwertung IV den neunten Platz und Stefan Sommer (Seniorenwertung II) landete auf Rang sieben.

So richtig spannend wurde es beim Highlight des Renntages. Am Sonntagnachmittag fanden sich 55 Radsportler, die in der Kontinentalklasse starteten, zusammen und kämpften im Hauptrennen um den ersten Platz. Die Gesamtlänge der Strecke betrug 77 Kilometer, die sich auf 55 Runden aufteilten. „Leider haben ein paar Teilnehmer im Vorfeld abgesagt, da sie die Strecke zu anspruchsvoll fanden“, sagte Stahlmecke und sprach weiter über die Schwierigkeiten der Strecke: „Wir haben eine 180-Grad-Kurve nach einer langen Abfahrt, und einige Straßenhuckel konnten nicht verschoben werden.“ Ein Fahrer des RSC nahm an dem Hauptrennen nicht teil. Den ersten Platz sicherte sich Dominik Bauer vom Profiteam Dauner/Akkon.

Beim Laufradrennen standen die Kinder im Mittelpunkt und hatten sichtlich Spaß. Foto: Markus Joosten

Alle anwesenden Radfahrer konnten die Strecke bestens meistern und fuhren mit durchschnittlich 42 Stundenkilometern über die abgesperrten Straßen in Hiesfeld. Lediglich Alexander Christ stürzte einmal, konnte das Rennen aber trotz Schürfwunden auf dem dritten Platz beenden. „Die Sicherheit der Fahrer wird hier sehr groß geschrieben, in regelmäßigen Abständen stehen Rettungsleute vom Deutschen Roten Kreuz bereit“, so Jan Herbst.

Mit dem gesamten Radrenntag war der RSC zufrieden. „Wir hätten mit ein paar mehr Schwierigkeiten im Ablauf gerechnet, aber es lief alles super“, sagte Jan Herbst. Ein großer Dank galt auch Helfern und Unterstützern der Veranstaltung: „Wir mussten viele Fachkräfte einkaufen, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Die Ehrenamtlichen hatten aber dafür mal die Chance, so ein Turnier genießen zu können und sich zurückzulehnen.“

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