VfB Lohberg II verliert knapp gegen SC Wacker Dinslaken

Fußball : VfB Lohberg II bietet dem SC Wacker Dinslaken Paroli

Der B-Ligist verliert zwar mit 1:2, zeigt aber eine starke Leistung gegen den Tabellenführer. Der TV Jahn Hiesfeld III kassiert ein 3:5 gegen Eintracht Walsum II.

Der SC Wacker Dinslaken bewahrte in der Fußball-Kreisliga B mit einem 2:1 (0:1)-Arbeitssieg gegen den VfB Lohberg II seine Spitzenposition und hält damit den Blick weiter fest in Richtung Aufstieg. „Das war ein anstrengendes Spiel. Die Lohberger haben uns nichts geschenkt, waren top-motiviert und ich fand es sehr fair, dass sie keine Verstärkung aus der ersten Mannschaft geholt haben“, zollte Wacker-Trainer Julien Wans dem Kontrahenten Respekt.

„Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, aber Lohberg hat hinten Beton angerührt und immer wieder ordentliche Konter gesetzt. Nach einem blöden Ballverlust von uns sind sie dann in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit war das 1:1 dann der Dosenöffner, nach dem 2:1 haben wir noch einige Chancen liegen lassen“, fasste Wans das Spielgeschehen zusammen.

„Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, das war eine ganz starke Mannschaftsleistung“, zeigte sich VfB-Trainer Sascha Turnau vom Auftritt seiner Mannschaft sehr angetan. „Wir haben hinten super gestanden und versucht, über Konter Torchancen zu kreieren. Das ist uns gut gelungen, letztendlich haben wir das Spiel dann durch zwei Standardsituationen verloren, bei denen wir unachtsam gewesen sind. Wir haben uns aber sehr teuer verkauft und sind voll zufrieden“, zog Turnau ein positives Fazit.

Der TV Jahn Hiesfeld III musste sich mit 3:5 (2:2) bei Eintracht Walsum II geschlagen geben. Kevin Stoppa antwortete zunächst in der 13. Minute postwendend auf die Walsumer Führung, eine Minute vor der Pause gelang Steffen Ogasa per Strafstoß der erneute Ausgleich. Stoppa brachte die Hiesfelder nach 56 Minuten erstmals in Führung, doch in den letzten 20 Minuten schlich sich bei den Gästen der Schlendrian ein, so dass sie noch drei Gegentore hinnehmen mussten. „Das war typisch für uns. Die Luft in der Saison ist raus, wir haben zwei Wochen kein Spiel gehabt und schlecht verteidigt“, befand Jahn-Spielertrainer Stefan Rausch. „Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem wir am Ende den Kürzeren gezogen haben. Unterm Strich ist die Niederlage verdient, auch wenn es theoretisch auch 5:3 für uns hätte ausgehen können“, so Rausch. Ein Sonderlob hatte der Coach noch für Torwart Marcel Vogler: „Das hört sich bei fünf Gegentoren zwar paradox an, aber unser Torwart hat bärenstark gehalten. Das geht bei solchen Ergebnissen oft unter.“

(pst)
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