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Sportpolitik: Verwaltung lobt Zusammenarbeit mit den Vereinen

Sportpolitik : Verwaltung lobt Zusammenarbeit mit den Vereinen

Dirk Haarmann (Voerde), Christa Jahnke-Horstmann (Dinslaken) und Hans-Joachim Giersch (Hünxe) berichten über die städtischen Anlagen.

Was haben Sie im Jahr 2014 für den Sport in Ihrer Stadt erreicht?

Dirk Haarmann, Bürgermeister von Voerde: "Die finanziellen Mittel sind auch in Zukunft knapp." Foto: RP-Archivfoto

Haarmann Wir blicken mit einer positiven Bilanz auf das abgelaufene Jahr im Sportbereich in Voerde zurück. Schließlich ist es unter nicht unmaßgeblicher Moderation der Stadtverwaltung gelungen, die Vereine Glückauf Möllen und SV Yesilyurt Möllen zu bewegen, in Kooperation den Trainings- und Spielbetrieb zukünftig gemeinsam wahrzunehmen. Im Rahmen der Aufgabe des Schulstandortes Pestalozzischule und der damit einhergehenden Aufgabe der dortigen Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens ist es unter konstruktiver Beteiligung des hauptnutzenden Vereins TV Voerde gelungen, den trainierenden Gruppen alternative Angebote in anderen Hallen zu unterbreiten.

Jahnke-Horstmann Die wichtigste Entscheidung in Dinslaken war mit Sicherheit die Bestandsaufnahme bei unseren Sportstätten. Das Umkleidegebäude auf der städtischen Sportanlage an der Voerder Straße wurde saniert. Es ist nachvollziehbar, dass etliche Sportvereine den Wunsch hegen, die Rotgrandplätze in Kunstrasenplätze umzuwandeln. Wegen der hohen Investitionskosten ist das derzeit aber nicht realisierbar. Hier müssen wir priorisieren, und dann müssen letztlich die Stadtverordneten entscheiden, so wie sie es bei dem Baukostenzuschuss für die Betreibergesellschaft der Eissporthalle getan haben. Hier stellte der Rat in diesem Jahr einen sechsstelligen Betrag für notwendige Investitionen für den Erhalt der Halle zur Verfügung.

Hünxes Kämmerer Hans-Joachim Giersch: "Wir haben das Machbare erreicht." Foto: Büttner

Giersch In Hünxe waren insbesondere zwei Sanierungsmaßnahmen an Sportanlagen bestimmende Elemente der Sportfinanzierung. Sowohl die Sanierung der Sporthalle als auch die Schaffung eines Kunstrasenplatzes in Hünxe waren die "Highlights" des gemeindlichen Sport-Engagements.

Was nehmen Sie sich für 2015 vor, um den Sport in Ihrer Stadt zu fördern?

Haarmann Das Jahr steht im Zeichen der noch zu beauftragenden Sportentwicklungsplanung. Wir erhoffen uns daraus wichtige Erkenntnisse für den Sportbedarf in Voerde, um daraus die Bedarfe auch für die neue Sportanlage in Friedrichsfeld ableiten zu können. Der dann vorliegende Maßanzug für Voerde wird uns in die Lage versetzen, den Sport nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. Dies ist umso wichtiger, als die finanziellen Mittel auch zukünftig knapp sind. Die sicher in diesem Zusammenhang auch zu aktualisierenden Sportförderrichtlinien müssen eine entsprechende Verteilgerechtigkeit sicherstellen. Am Ende soll auch für Friedrichsfeld eine Lösung mit breiter Akzeptanz stehen.

Jahnke-Horstmann Wir werden mit den Vereinen sprechen, in welchem Umfang Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen notwendig sind und wie sie finanziell vertretbar realisiert werden können. Dieser Aufgabe sehe ich mit Zuversicht entgegen, da wir ja auf die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit vertrauen können.

Giersch Im Jahr 2015 werden die Sanierungsmaßnahmen an Sportanlagen fortgesetzt, solange sich die in der Haushaltsplanung zugrunde gelegten Planungen und Ertragserwartungen nicht wesentlich verschlechtern sollten.

GERARD DOMBROWSKI STELLTE DIE FRAGEN

(RP)