Lokalsport: Überraschungen bei der Matinee am Bärenkamp

Lokalsport : Überraschungen bei der Matinee am Bärenkamp

Fünf Rennen standen gestern Morgen auf der Dinslakener Trabrennbahn auf der Karte der PMU-Matinee. Die ausgeglichen besetzten Felder hatten zur Folge, dass sich nicht ein einziges Mal das am Toto am stärksten berücksichtigte Pferd durchsetzen konnte und alle fünf Dreierwetten vierstellige Quoten erbrachten.

Am Donnerstagabend war er noch im letzten Hamburger Rennen in den Sulky gestiegen, gestern saß er bereits im ersten Rennen am Bärenkamp im Rennwagen: Robbin Bot. Mit Amigo Cortina schnitt er dabei erfolgreicher ab als bei der letzten Fahrt in Hamburg mit Uronometro LG. Nach einem Fehler von Norah As stand auch Favorit Escudo nie in Verdacht, wirklich gefährlich zu werden, was den Weg freimachte zu einem letztlich souveränen Sieg.

Am schnellsten aufgewacht war im zweiten Rennen Rob van Toor, der mit Glamour Groenhof an der Spitze niemanden wirklich in seine Nähe kommen ließ. Velten Maranello und Favorit Mr. Blitzer Byd konnten ihn nicht gefährden.

Auch ein Fehlstart konnte Echo Oldeson nicht aus der Ruhe bringen. Claudine van Dam war nicht auf ihren Startplatz gekommen. Favorit Fuggedaboutit kam beim zweiten Mal dennoch gut ab, aber zunächst nicht an Sammy vorbei. Als dieser geknackt war, rauschte Claudine van Dam heran und gewann den zehnten Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure ohne größere Probleme.

Favorit Velten Las Vegas dagegen hatte seine Nerven nicht im Zaum. Schon vor der Marke machte er nicht das, was Fahrer Rick Ebbinge von ihm erwartete, und ließ Reserven bei einer Aufholjagd gen Startwagen liegen. Ebbinge versuchte es dann innen, was der Derbyvorlaufsieger im Hospitalbogen übelnahm und ansprang. Der nach einer Runde nach vorn gezogene Continental Lane war mit Angela Spanjaard bereits in Sicherheit, als Forrest Beemd heranflog.

(cb)