Lokalsport: TVV plant Bau eines Kunstrasenplatzes

Lokalsport : TVV plant Bau eines Kunstrasenplatzes

Auf einem der beiden Ascheplätze soll ein neues Spielfeld entstehen. 300. 000 Euro will der Verein als Eigenleistung aufbringen.

Der TV Voerde will bei der Stadtverwaltung die Anlage eines Kunstrasenplatzes anstelle eines Aschenplatzes beantragen und sich als Verein mit 300. 000 Euro an der Maßnahme beteiligen. Die Entscheidung beschlossen die Mitglieder einstimmig auf ihrer Versammlung im Vereinsheim. Vorsitzender Hans-Werner Tomalak bekräftigte, dass durch die Bezuschussung der für die Durchführung eines modernen Trainings- und Wettkampfbetriebs notwendigen Maßnahme auf der städtischen Sportanlage keine Abteilung des Vereins in ihrem Sportbetrieb eingeschränkt oder blockiert werde. Auch blieben die angesparten Finanzen für die geplante Modernisierung des Vereinsheims unangetastet.

Nachdem der Verein seine Mitgliederdatei in den letzten beiden Jahren einer Bereinigung unterzogen hatte, stabilisierte sich der Stand zum Jahresende 2017 auf 2200 Mitglieder. Der Mitgliederrückgang bringt keine nachteilige finanzielle Auswirkungen mit sich, da die teilweise nicht mehr aufzufindenden Nichtbeitragszahler die Kasse durch eine Reduzierung der Verbandsabgaben entlasten.

Tomalak äußerte sich bei der Aufzählung der durchgeführten und geplanten Instandhaltungen der städtischen Sportanlage (weitere Einzäunung des Sportzentrums, Sanierung der Zuschauerstehränge) positiv über das Zusammenwirken zwischen Stadt und Verein.

Für das 100-jährige Jubiläum des TV Voerde ist mit den Vorbereitungen begonnen worden. Für die Planung der sportlichen Präsentation in der Festwoche vom 17. bis 20. Juni 2020 rief Hans-Werner Tomalak alle Abteilungen und Mitglieder zur Mitwirkung und Hilfe auf.

Die vom Vorsitzenden vorgetragene solide Finanzsituation unterstrich der 2. Vorsitzende Gerd Hüsken bei seinem Kassenbericht durch die Präsentation des Zahlenwerkes für die Ausgaben 2017 und die Jahresplanung 2018, wobei das Haushaltsvolumen des Vereins für den Sportbetrieb seiner elf Abteilungen neben den projektbezogenen Rücklagen für einen Kunstrasenplatz und die Renovierung des Vereinsheims rund 110. 000 Euro aufweist.

Tomalak erklärte die Notwendigkeit einer neuen Satzung, die zeitgemäßer strukturiert sei und sich in den Ausführungen über Zuständigkeiten und Entscheidungsaufläufen in ihrer Klarheit von der alten unterscheide. Die vom geschäftsführenden Vorstand zusammen mit einem Vertreter des Landessportbundes zusammengestellten Grundsatzregeln waren zweimal im Gesamtvorstand beraten worden und wurden schließlich mit einem einstimmigen Votum der Mitgliederversammlung beschlossen.

Bevor bei den Wahlen über insgesamt 16 Vereinsfunktionen abgestimmt wurde, würdigte Hans-Werner Tomalak die Verdienste von Günter Felcmann und Herbert Struif, die sich von ihrer jahrelangen Tätigkeit aus dem Kreis der geschäftsführenden Vorstandsmitglieder verabschiedeten. Günter Felcmann war zehn Jahre als 1. Kassierer der Garant für die solide Finanzlage des TV Voerde. Herbert Struif blickt auf zwei Jahre als zweiter und acht Jahre als dritter Vorsitzender zurück. In den letzten 14 Jahren war Struif als Geschäftsführer des Vereins für alle Verwaltungs- und Sportabläufe und die technisch-organisatorischen Problemlösungen der stadteigenen Sportanlage tätig.

(RP)
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