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Fußball: TV Jahn will einen Sieg zum Saisonstart

Fußball : TV Jahn will einen Sieg zum Saisonstart

Nach einer fünfwöchigen Vorbereitung geht der TV Jahn Hiesfeld mit einem neuen Trainer, einem neuen Kapitän, aber mit seiner alten Nummer eins zwischen den Pfosten in seine zweite Oberliga-Saison. Der erste Gegner für Coach Jörg Vollack, Spielführer Kevin Corvers und Torwart Sören Stauder wird am Sonntag um 15 Uhr im Mühlendorf der VfB Homberg sein.

Oliver Rademacher, der Kapitän der vergangenen Saison, habe enttäuscht auf die Entscheidung des Trainers reagiert, doch das hält Vollack auch für vollkommen normal. "Ich habe es ihm aber erläutert und als erfahrener Spieler denke ich, weiß er damit umzugehen und wird eine Antwort auf dem Trainingsplatz geben", sagt der Coach, der Stauder den Vorzug gegenüber dem Neuzugang Kevin Hillebrand gibt: "Das war die knappste aller Entscheidungen, die ich treffen musste. Sören sollte jetzt nicht nachlassen, weil er nur den kleinen Vorteil hatte, die Mannschaft schon zu kennen."

Bei den Feldspielern sind die meisten Positionen schon seit einer Woche vergeben, doch Vollack lässt sich noch nicht in die Karten blicken, wer noch zu den Wackelkandidaten gehört. Auch Spekulationen möchte er nicht kommentieren. Er verrät nur, dass er an seinem System mit zwei Spitzen festhält und Danny Rankl und Thomas Pütters gemeinsam stürmen lässt, da sie Typen sind, die die Bereitschaft mitbringen, auch nach hinten zu arbeiten. Ausfallen wird nur Michel Tißen, der seit dem Sturz im Testspiel in Rellinghausen über Schmerzen an der Patellasehne klagt und nicht fit ist.

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Das Fazit der fünfwöchigen Vorbereitung fällt durchweg positiv aus. Der TV Jahn blieb ungeschlagen und erlaubte sich nur bei dem 4:4 in Rotthausen einen Ausrutscher, an dem der Trainer aber noch etwas Gutes abgewinnt: "Das zeigt, dass man immer 100 Prozent geben muss und sollte auch eine Warnung für das Spiel gegen Homberg sein. Bei allem Respekt vor dem Gegner: Wir werden uns bestimmt nicht vor Homberg verstecken müssen und der Gegner müsste sich eigentlich mehr mit uns beschäftigen, als wir uns mit ihm. Wenn beide Mannschaft 100 Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen, sollten wir das Spiel wegen der höheren Qualität gewinnen. Aber wenn es bei uns nur 70 oder 80 Prozent sind, dann haben wir uns geschnitten. Aber wir werden schon mit der Einstellung ins Spiel gehen, dass die Punkte in Hiesfeld bleiben", meint Vollack, der zuletzt bei der Homberger Saisoneröffnung spionierte.

(gaa)